Ricky Martin Er schluchzte, als er sich outete

Was schon alle ahnten, bestätigte der Latino-Sänger Ricky Martin diesen März: Er ist schwul. Welch emotionale Last ihm da von Herzen gefallen ist, erzählt der zweifache Vater nun im Fernsehen.
Ricky Martin ist froh, sich endlich geoutet zu haben.
© DUKAS Ricky Martin ist froh, sich endlich geoutet zu haben.

«Ich bin stolz, sagen zu können, dass ich ein homosexueller Mann bin. Ich bin sehr gesegnet, der sein zu dürfen, der ich bin.» Mit diesen Worten bestätigte Ricky Martin, 38, die seit Jahren kursierenden Gerüchte, dass er schwul sei.

In Oprah Winfreys Talkshow spricht er nun, über den Moment, als der Latino-Sänger die Nachricht auf seiner Homepage hinterlassen hatte. Er habe sich erleichtert, aber auch benommen gefühlt. «Ich war allein. Ich war in meinem Studio für eine Minute allein. Mein Assistent kam herein und ich fing an zu weinen wie ein kleines Baby. Ich begann zu schluchzen», gesteht er gemäss der britischen «Dailymail»

Jahrelang behielt Martin sein Geheimnis für sich. Warum also diesen März das Outing? «Ich konnte es nicht mehr ertragen. Es war zu schmerzhaft.» Als alleinerziehender Vater von Zwillingen spürte er, sich den Fragen über seine sexuelle Ausrichtung stellen zu müssen. Ausserdem sollen seine Kleinen einmal ehrliche Menschen werden. Doch er lebte das Gegenteil. «Soll ich sie lehren, wie man lügt?» Es war für ihn an der Zeit, es der Welt zu sagen.

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