Frederic von Anhalt Er suchte 1 Million Dollar via Facebook

Für eine Bankzahlung fehlte Prinz Frederic von Anhalt das Geld. Im Internet suchte er deshalb nach grosszügigen Millionären und wurde fündig: Ein amerikanischer Geschäftsmann lieh dem Prinzen 1.5 Millionen Dollar.
Adel in Nöten: Prinz Frederic von Anhalt lieh sich bei einem Fan seiner Frau 1.5 Millionen Dollar. «Das Geld kann ich locker zurückzahlen», sagt er.
© Dukas Adel in Nöten: Prinz Frederic von Anhalt lieh sich bei einem Fan seiner Frau 1.5 Millionen Dollar. «Das Geld kann ich locker zurückzahlen», sagt er.

Wer die Facebook-Statusmeldung von Prinz Frederic von Anhalt zu Beginn des Monats las, dachte zuerst an einen Scherz. Der 68-Jährige schrieb auf seinem Profil: «I need a Million Dollars asap!! Ich brauche eine Million Dollar!!» Doch die verzweifelte Bitte war sein voller Ernst.

Frederic von Anhalt befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten, wie er gegenüber Bunte.de gesteht. «Ende Mai sollte ich 700'000 Dollar an die Bank abdrücken - aber mir fehlte das Geld dafür», sagt er. Dabei handelte es sich um eine Zahlung für die Villa, in der er mit seiner Ehefrau Zsa Zsa Gabor, 95, wohnt. Auf Facebook suchte er einen Retter für seine Situation und wurde fündig.

Scot Fine heisst der Mann, der den Prinzen aus der Klemme half. Der amerikanische Geschäftsmann überwies ihm sogar mehr, als Frederic benötigte, nämlich 1.5 Millionen Dollar. Wieso aber diese grosszügige Geste? «Er ist schon seit Jahren ein Fan von meiner Frau», erklärt Frederic.

Innert eines Jahres muss ihm der Prinz das Geld zurückzahlen. Als Dankeschön ergatterte sich der Spender eine Einladung zu Frederics Geburtstagsparty: «Am 18. Juni feiere ich mit 800 Gästen - und Scot und seine Familie werden auch mit dabei sein. Er ist mittlerweile ein guter Freund geworden.»

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