Justin Bieber Er wandelt sich vom Saubermann zum Bad Boy

Als der Sänger berühmt wurde, steckte er fast noch in den Babywindeln. Seine Pubertät verbrachte Justin Bieber im Scheinwerferlicht, die ganze Welt schaute zu, wie ihm das erste Barthaar wuchs. Der brave Junge aus Kanada ist längst passé. Kürzlich beklagten sich seine Nachbarn über Partys und laute Musik. Und selbst Flight Attendants treibt er in den Wahnsinn.
Justin Bieber hat zwar Millionen von Fans, aber nicht jeder hat sich mit dem Bieber-Fieber infiziert.
© Dukas Justin Bieber hat zwar Millionen von Fans, aber nicht jeder hat sich mit dem Bieber-Fieber infiziert.

Justin Bieber, 18, kann machen, was er will. Seine Fangemeinde wächst immer weiter. Doch der Junge aus Kanada lässt nicht nur Mädchenherzen schmelzen, er sorgt inzwischen auch für Negativ-Schlagzeilen. Jüngstes Beispiel: Schauspielerin Kirsten Bell und ihr Verlobter Dax Shepard lästerten in der amerikanischen TV-Show «The View» über ihren neuen Nachbarn Bieber: «Mit der Musik und den Partys und den Paparazzi ist es, als würden wir im Libanon leben.» Die beiden Schauspieler sind nicht die einzigen, die genervt sind vom Jüngling.

Kürzlich hat er sich gar mit Prinz William angelegt. Als wüsste der britische Royal nicht bereits, dass seine Haare langsam schwinden - Justin hat es ihm zusätzlich noch unter die Nase gerieben. «Ich weiss nicht, warum er solche Produkte nicht einfach holt. Du nimmst einfach Propecia und dein Haar wächst wieder. Habt ihr das Zeug hier etwa nicht?», stichelte er im Interview mit dem «Rollercoaster»-Magazin.

Das Kind ist tatsächlich noch nicht erwachsen, wie ein weiteres Beispiel zeigt. Beim Cover-Shooting des «Rolling Stone»-Magazins auf dem Golfplatz entdeckte der Teenie-Star eine Meute Paparazzi und begann Bälle in ihre Richtung zu schlagen. Zudem verärgerte er eine Flight Attendant auf dem Linienflug von Melbourne nach Sydney. Die Maschine bereitete sich zum Landeanflug vor, als Bieber noch mit seinem Bodyguard durch die Gänge der Economy Class streifte. Die Rüge des Personals kam prompt: «Du benimmst dich wie ein Kind und deshalb wirst du auch wie eins behandelt. Respektiere meinen Job!»

Sogar auf Twitter leistete sich Justin bereits einen Eklat. Weil er in einem Tweet einen Teil seiner Telefonnummer veröffentlichte, drohen ihm nun Klagen aus Texas. Seine Fans probierten die fehlenden Ziffern durch, wobei tausende Anrufe bei verschiedenen Handybesitzern landeten.

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