«Wie Tiere im Käfig behandelt» Fusballer Vardys Frau twittert von EM-Krawallen

Traurige Wochenendbilanz an der Euro in Frankreich: Am Samstag kam es vor und während des Spiels England - Russland zu heftigen Ausschreitungen. Mittendrin: Rebekah Vardy, die Frau von Kicker Jamie Vardy.

Es begann mit viel Vorfreude. Rebekah Vardy, 33, reiste am Samstag per Privatjet nach Marseille, um am Abend ihren Mann, Stürmer Jamie Vardy, 29, beim Spiel gegen Russland zu unterstützen. Vardy geriet in einen Zug der England-Fans:

Und dann begann für die Spielerfrau ein Albtraum, den sie auf Twitter kommunizierte. Die französische Polizei setzte Tränengas gegen den Mob ein, man habe sie «eingesperrt und behandelt wie Tiere», schreibt sie:

Auf die Kritik eines Journalisten reagierte Vardy prompt. Später sagte sie der britischen Zeitung «Sun»: «Es gab dort keinen Ärger. Die Polizei war eine Schande.»

Bereits seit beginn der Europameisterschaft wüten in Marseille schwere Krawalle. Das Spiel England gegen Russland brachte die Gemüter endgültig zum Überhitzen. Die Kämpfe hörten auch nach Anpfiff des Matchs nicht auf, russische Fans stürmten in den englischen Fanblock, dutzende Menschen wurden verletzt.

Nach Abpfiff (das Spiel endete 1:1) schaltete sich auch England-Goalie Joe Hart ein und sagte zu den Fans auf der Tribüne: «Passt auf euch auf, bleibt hier.»

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