Was macht eigentlich... ...Eurovision-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut?

In der Casting-Show von Stefan Raab geht Lena Meyer-Landrut 2010 als Gewinnerin hervor und feiert im selben Jahr ihren Sieg beim Eurovision Song Contest in Oslo. Nach ihrem zweiten Album nimmt sich die Sängerin eine Auszeit, um an neuen Songs zu schreiben. Jetzt ist sie zurück: Mit «Stardust» will sie ab Oktober 2012 wieder die Charts erobern - mit neuem Look und ohne Stefan Raab.

Mit dem Song «Sattelite» und ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest in Oslo erlangt die Sängerin 2010 internationale Bekanntheit. Und kann sowohl mit der Single als auch mit dem Album «My Cassette Player» in den deutschen Charts auf Platz 1 einsteigen.  Im vergangenen Jahr versucht Lena Meyer-Landrut, 21, mit dem Lied «Taken by a Strenger» ihr Glück beim ESC erneut, landet aber nur noch auf dem 10. Platz. Nun will mit einem neuen Album wieder an die alten Erfolge anknüpfen.

2012: NEUER LOOK, NEUE LIEBE, NEUES ALBUM
Zum dritten Mal tritt die Sängerin am Eurovision Song Contest auf  - diesmal aber nicht als Teilnehmerin, sondern als Showact in der Pause des Halbfinals:

Äusserlich erinnert nichts mehr an die Lena, die 2010 mit schwarzen Haaren und schwarzer Kleidung ihren Durchbruch schaffte. Erwachsen ist sie geworden, trägt ihre Haare nun kupferfarben und kleidet sich gerne feminin und sexy. Im September 2012 erscheint die erste Single ihres dritten Albums «Stardust».

Nach ihrer Auszeit will es die Sängerin nun noch einmal wissen. Sie schreibt in England und Schweden neue Songs, trifft sich mit Produzenten und gibt ihrem Album mit Produzent Swen Meyer in Hamburg den letzten Schliff. Sie wolle es noch einmal versuchen, sagt sie zu dem Magazin «Süddeutsche Zeitung». Ihr Studium in Afrikanistik und Philosophie hängt sie für ihr Comeback an den Nagel, um wieder voll durchzustarten. «Auf mich selbst gestellt», wie Lena Meyer-Landrut betont. Sie wolle sich von Stefan Raab und der Plattenfirma abnabeln. «Es war schon einiges fremd bestimmt. Was natürlich auch super war für mich, weil ich ja keine Ahnung von dem ganzen Geschäft hatte», erklärt die Sängerin. Aber es dürfe irgendwann auch mal anders weitergehen, fügt sie an.

Nicht nur beruflich, auch privat ändert sich einiges in Lena Meyer-Landruts Leben. Gegenüber der «BZ» gesteht sie im August: «Ich habe mich in Köln verliebt. Weil da der Mensch ist, den ich liebe. Wo ich das Glück habe, dass ich ihn lieben darf.» Wer der Glückliche ist, bleibt vorerst ihr süsses Geheimnis. Dafür prangt auf der Innenseite ihres Oberarms ein neues Tattoo - «to love and to be loved» steht dort für jeden sichtbar.

2011: AUSZEIT UND STUDIUM
Nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest im Jahr zuvor, startet Lena so richtig durch. Ihr zweites Album «Good News» landet ebenfalls in den deutschen Album-Charts auf Platz 1. Und Sie erhält Preise wie die Goldene Kamera, den Echo, den Comet und siegt an den MTV Europe Music Awards in den Kategorien «Bester deutscher Act» und «Bester europäischer Act». Nachdem Lena zum zweiten Mal am Eurovision Song Contest teilnimmt und Platz zehn belegt, entschliesst sie sich eine Auszeit zu nehmen:

Sie habe das Vertrauen in sich selber verloren, erklärt sie ihre Entscheidung. Diese Unsicherheit ist es denn auch, die der Sängerin in der Öffentlichkeit eine Menge Minuspunkte einbringt. Sie sei zickig und arrogant, schreiben diverse Medien. Auch Harald Schmidt gehört zu den Menschen, die negativ über Meyer-Landrut berichten. In seiner TV-Show lästert er über ihr Interview-Verhalten kurz vor dem Song Contest in Deutschland:



Lena zieht nach Köln und beginnt im Herbstsemester ihr Studium in Afrikanistik und Philosophie. Mit dem Showbusiness will sie nicht mehr viel zu tun haben, lässt sich aber an ein paar öffentlichen Events blicken.

2010: LENAMANIA
Aus der Castingshow «Unser Star für Oslo» von Stefan Raab geht die damals noch unbekannte Lena Meyer-Landrut als Siegerin hervor. Mit ihrem Song «Sattelite» steigt sie auf Platz 1 der deutschen Charts ein. Und auch ihr Album «My Cassette Player» kommt sowohl bei den Kritikern als auch den Fans gut an.  Im selben Jahr darf sie Deutschland am Eurovision Song Contest vertreten:

Die Strahlefrau gewinnt auch diesen mit Abstand und wird über Nacht zum international gefeierten Star. Sie tourt durch mehrere europäische Städte wie London, Paris, Amsterdam und Oslo.

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