Nach Flugzeugabsturz tief bestürzt Felipe & Letizia von Spanien trauern um ihre Landsleute

Ein Drama erschüttert Europa: Am Dienstagmorgen ist ein Flugzeug der Germanwings in den französischen Alpen abgestürzt. 150 Personen sind tot. Kurz nach den tragischen News wandten sich König Felipe und Gattin Letizia von Spanien mit Frankreichs Präsident François Hollande an die Öffentlichkeit.
Königin Letizia und König Felipe von Spanien mit Francois Hollande nach Flugzeugabsturz
© Reuters

Drei Tage sollte die erste Staatsvisite von König Felipe und Königin Letizia in Frankreich dauern. Wegen des Flugzeugabsturzes brechen sie ihren Besuch bei Staatschef François Hollande vorzeitig ab.

150 Menschen sind am Dienstagmorgen beim Flug von Barcelona nach Düsseldorf im Airbus 320 der Germanwings abgestürzt. Wie es zum Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Laut Laprovence.com haben Einsatzkräfte vor Ort inzwischen bestätigt, dass es keine Überlebende gibt. Die Trauer ist immens.


Kurz nach dem Unglück berief Frankreichs Präsident eine Medienkonferenz im Élysée-Palast ein. Auch König Felipe VI. von Spanien und seine Frau Letizia, die sich seit Dienstag in Paris auf Staatsbesuch befinden, waren vor Ort. Der Schock war dem Königspaar ins Gesicht geschrieben. Letizia klammerte sich an ihren Mann, dieser streichelte ihr immer wieder beruhigend über die Hand.

Nach Angaben von Germanwings befanden sich 45 Spanier an Bord der abgestürzten Maschine. Felipe sprach auch den Deutschen und Türken, deren Landsleute ebenfalls im Flugzeug sassen, sein ausdrückliches Beileid aus. «Ich danke François Hollande und der französischen Regierung für ihren Einsatz. Wir brechen unseren Staatsbesuch ab.» Es wäre Felipes erste Staatsvisite in Frankreich gewesen. «Ich verstehe den Entscheid des Königs», so Gastgeber Hollande.

Auch auf Twitter meldete sich der spanische Hof - mit Bildern von einer Krisen-Besprechung im Élysée-Palast. «Das Königspaar drückt seine Solidarität mit den Familien der Opfer aus und weiss die Unterstützung aus Frankreich zu schätzen.»


Am späteren Nachmittag will der französische Präsident eine weitere Pressekonferenz geben. Er hofft, dass es bis dahin mehr Informationen zum Unglück gibt. Inzwischen wandte sich auch Angela Merkel an die Öffentlichkeit. «Wir haben vereinbart, dass wir zusammenarbeiten werden, um die Ursache dieser Katastrophe herauszufinden», versprach die deutsche Bundeskanzlerin. Sie ist auf dem Weg zur Unfallstelle.

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