George Clooney stinksauer Knatsch vor der Hochzeit? Jetzt spricht er Klartext

Eigentlich äussert sich George Clooney nie zu Zeitungsberichten über seine Person. Doch jetzt ist ihm der Kragen geplatzt. Grund: Eine Boulevard-Zeitung behauptete, dass die Mutter seiner zukünftigen Braut gegen die Hochzeit sei.
George Clooney Filmfestival Toronto
© Splashnews

In einem offenen Brief schreibt George Clooney, was er über die Berichte von Boulevard-Zeitungen hält.

Jeden Moment könnten George Clooney und Amal Alamuddin, 36, vor den Traualtar treten. Kein Wunder, machen in den Medien immer wieder Gerüchte über die bevorstehende Hochzeit die Runde. Neuster Streich: Die zukünftige Schwiegermutter des Schauspielers ist gegen die Vermählung. Baria Alamuddin, 66, wolle, dass ihre Tochter innerhalb ihrer strikten libanesischen Religionsgemeinschaft einen Ehe-Mann findet, schrieb die «Daily Mail» anfangs Woche.

Dieses Gerücht ging Clooney eindeutig zu weit. In einem offenen Brief kritisiert der 53-jährige Hollywood-Beau die Arbeit der Boulevard-Medien. «Ich möchte mich zu der Verantwortungslosigkeit der ‹Daily Mail› vom Montag äussern», schreibt er in seiner Erklärung, die die Zeitung «USA Today» am Mittwoch veröffentlichte. Er antworte normalerweise nicht auf Zeitungsberichte, ausser eine andere Person sei involviert und deren Sicherheit in Gefahr. Der Artikel der britischen Zeitung brachte das Fass schlicht zum überlaufen - George Clooney ist wütend.

Um die Gerüchte klarzustellen, schreibt er weiter: «Nichts von alledem ist wahr. Amals Mutter ist keine Drusin. Sie war nicht mehr in Beirut, seit Amal und ich ein Paar sind, und sie ist auf keinen Fall gegen die Hochzeit.» Dass Medien Geschichten erfinden, findet der Schauspieler eigentlich gar nicht mal so schlimm. Immerhin sei er daran gewohnt, komische Storys über sich zu lesen. Wenn es heisst, seine Freundin sei schwanger oder er wolle für die Präsidentschaftswahl kandidieren, hat George Clooney nur ein müdes Lächeln übrig.

«Aber diese Lüge betrifft ein grösseres Problem. Die Unverantwortlichkeit, in der heutigen Zeit, religiöse Unterschiede auszuschlachten, wo keine existieren, ist geringstenfalls grob fahrlässig wenn nicht gefährlich.» Ginge es nach ihm, sollten Zeitungen, die einzig zum Verkaufszweck solche Lügengeschichten erfinden, verboten werden. Als Sohn eines Journalisten versteht er zwar sehr gut, dass die Redefreiheit der Medien für sein Privatleben unangenehm sein kann, doch die Story über Baria Alamuddin geht seiner Meinung nach eindeutig zu weit.  «Die ‹Daily Mail› hat immer wieder bewiesen, dass Fakten in den Artikeln, die sie erfinden, keine Rolle spielen. Und wenn sie meine Familie und meine Freunde einer Gefahr aussetzen, überschreiten sie die Grenzen einer lächerlichen Klatschzeitung und werden zu einer Arena anstiftender Gewalt», endet George Clooney seinen offenen Brief.

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