George Clooney Er hat in Venedig Ärger mit der Polizei

Eigentlich wollte George Clooney bei den Filmfestspielen in Venedig nur eine gute Figur machen. Doch jetzt hat er die Hüter des Gesetzes gegen sich. Weil der Hollywood-Star unerlaubt Wassertaxi gefahren ist, bekam er Besuch von den Carabinieri.
George Clooney lenkt in Venedig ein Wassertaxi
© Getty Images

Dieser schwere Tatbestand - das Lenken eines Wassertaxis - könnte George Clooney teuer zu stehen bekommen.

Wir - und wahrscheinlich auch George Clooney - dachten immer, die Italiener seien ein so lockeres Völkchen. Falsch gedacht! Denn wenn es um das Schippern durch die Wasserstrassen Venedigs geht, verstehen die Einwohner keinen Spass.

Angeschwärzt von einem Venezianer, musste sich der 52-jährige Hollywood-Star während dieser Tage vor der Polizei verantworten. Denn: Um in der Lagunenstadt ein Speedboot lenken zu dürfen, bedarf es neben der nötigen Papiere eine zusätzliche Lizenz. Um den Schauspieler nach genau dieser zu fragen, hätte ihm die Polizei einen Besuch im Luxushotel Cipriani abgestattet, schreibt die Zeitung «Corriere del Veneto». Und Clooney? Der nahm es gelassen. Der Griff zum Steuerrad sei in der Tat die gefährlichste Sache gewesen, die er je getan hätte, scherzte er auf der Pressekonferenz seines Filmes «Gravity». 

Ob es für den Hobby-Kapitän eine Strafe gibt, ist bislang noch nicht bekannt. Auch nicht, ob Clooney vielleicht nicht doch im Besitz einer solchen Lizenz war. Für Clooney ist es nicht das erste Mal, dass er mit dem Gesetz in Konflikt gerät. 2012 wurde zusammen mit seinem Vater wegen «zivilen Ungehorsams» verhaftet.

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