George Clooney über seine Kinder «Alexander frisst wie ein Elch»

An den Filmfestspielen in Venedig plaudert George Clooney munter über seine Zwillinge. Für deren unterschiedliche Charaktere findet der frischgebackene Vater einen amüsanten Vergleich.
George Clooney Amal Clooney Venedig
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Am Filmfestival in Venedig plaudert George Clooney munter über seine Zwillinge.

Zarte zwölf Wochen alt sind die vielbeachteten Clooney-Zwillinge erst, doch sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Diesen Eindruck weckt zumindest Papa George Clooney. Im Rahmen der Filmfestspiele in Venedig plaudert der 56-Jährige munter über das Leben mit dem süssen Doppelpack. 

Gut gelaunt und an der Seite von Schauspielkollege Matt Damon, 46, beschreibt er im Interview mit «ET online» seinen Nachwuchs mit ganz unterschiedlichen Worten.

Sie elegant, er ein Haudegen

Während Töchterchen Ella «Gott sei Dank wie Amal» aussehe, elegant sei und die grossen, dunklen Augen der schönen Mama habe, sei Sohnemann Alexander ein richtiger kleiner Haudegen. «Du hast ihn gesehen», wendet sich Clooney beim Interview an seinen Freund Damon. «Er ist ein Elch. Er sitzt buchstäblich nur da und frisst».

George und Amal Clooney
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Über Töchterchen Ella sagt Papa Clooney: «Sie ist Gott sei Dank wie Amal.»

Damon stimmt ihm sogleich zu und bestätigt amüsiert, dass Alexander jetzt schon die Qualität habe, irgendwo in Hollywood als Türsteher zu arbeiten. 

Erfrischend normal für Hollywood

Auch über die Wahl der Namen gibt Clooney bereitwillig Auskunft. Die Namen «Ella» und «Alexander» sind für Hollywood-Verhältnisse ja geradezu normal. Man denke da nur an Kreationen wie Blue Ivy, Exodus, Liberty, Apple oder Willow. Die Liste der skurrilen Hollywood-Kindernamen liesse sich beliebig verlängern. 

Welcher Gedanke steckt also hinter den bodenständigen Kindernamen? Er und Amal hätten einfach keine richtig doofen Namen wollen, witzelt der Hollywood-Beau.

Wenigstens Ruhe beim Namen

Doch dann holt Clooney zu einer ernsthaften Erklärung aus: «Wir haben uns gedacht, dass beide Kinder sehr oft beobachtet werden und förmlich jeder Schritt von ihnen bewertet wird. Da wollten wir ihnen zumindest bei den Namen ihre Ruhe gönnen. Also haben wir uns für normale Namen entschieden.» Inspirationsquellen wie etwa Alexander der Grosse oder Ella Fitzgerald hätten sie keine gehabt, hält der Schauspieler bestimmt fest. 

George und Amal Clooney
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Die Clooneys verlassen Venedig. Wir warten noch immer auf ein offizielles Foto der Zwillinge. 

Clooney ist in Venedig aktuell mit dem Film «Suburbicon» im Rennen um den Goldenen Löwen, mit dem dort jährlich der beste Wettbewerbsfilm gekürt wird. Der frischgebackene Zwillingsvater führt in der bitterbösen Komödie - nach dem Drehbuch der Coen-Brüder - Regie. Für Clooney ist es bereits die sechste Regiearbeit.  

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