Tom Brady & Gisele Bündchen Das Bilderbuch-Leben eines perfekten Paares

Er gilt als bester Quarterback der Geschichte, sie als eine der schönsten Frauen der Welt. Zusammen scheffeln Tom Brady und Gisele Bündchen Millionen - und machen sich gegenseitig noch erfolgreicher, als sie sonst schon sind. Die makellose Ehe eines scheinbar makellosen Paares.

Enstpannt schlendern sie dieser Tage den Strand von Costa Rica entlang. Und sehen dabei noch unverschämt gut aus. Wie immer. Tom Brady, 37, mit gestähltem Oberkörper, daneben seine Gattin Gisele Bündchen, 34, im knappen Bikini und mit endlos langen Beinen. Töchterchen Vivian, 2, auf ihrem Arm, Sohn Benjamin, 5, auf seinem. Es ist ihnen deutlich anzusehen, wie sehr sie die Auszeit mit der Familie geniessen. Dabei könnten die Brady-Bündchens eigentlich das ganze Jahr über Ferien machen.

Einer Statistik war kürzlich nämlich zu entnehmen, wie viel Geld die New England Patriots ihrem Quarterback Brady schon bezahlt haben. Es sind knapp 150 Millionen Dollar. Nur zwei Berufskollegen sind ihm da voraus. Was eigentlich ungerecht ist: Die beiden haben nämlich viel weniger sportliche Erfolge vorzuweisen als Brady.

Seine Frau macht dieses Ungleichgewicht jedoch mehr als wett. Gisele Bündchen gilt als zurzeit berühmtestes und erfolgreichstes Topmodel - und verdient mit 40 Millionen Dollar im Jahr mehr als ihr Ehemann. Vor ein paar Monaten zogen der US-Amerikaner und die Brasilianerin mit ihren zwei Kindern in eine pompöse Villa am Stadtrand von Boston. Sie haben sie ganz nach ihrem Gusto bauen lassen: 1500 Quadratmeter Wohnfläche hat das Anwesen, einen Swimmingpool, ein Yoga-Studio und einen Weinkeller. Allein für das Grundstück im Grünen mussten sie angeblich knapp fünf Millionen Dollar hinblättern. Wie viel der Bau kostete, lässt sich nur schätzen.

Seit 2006 sind Brady und Bündchen ein Paar, seit 2009 verheiratet. «Ich wusste von Anfang an, dass Tom der Richtige ist», schwärmte Gisele kürzlich in der britischen «Vogue». «Ich sah es in seinen Augen, dass er ein total integrer Mann ist, der an die gleichen Dinge glaubt wie ich.» Diese Worte taten seinem angekratzten Image gut. Eine unschöne Geschichte - «Deflategate» - machte unlängst weltweit die Runde. Die Patriots hatten im Halbfinal-Spiel gegen die Indianapolis Colts die Footbälle nicht so stark aufgepumpt, wie es die Regeln vorsehen. Bei regnerischem Wetter war das klar ein Vorteil. Sportlicher Bschiss? Brady dementierte die Vorwürfe.

Die Enthüllung passte allerdings zu einer vergangenen Geschichte. Vor Bündchen verliess Brady seine langjährige Freundin ausgerechnet, als sie ein Kind von ihm erwartete. Er wurde zur Zielscheibe der Paparazzi und der Kritiker. Das bislang makellose Bild des Goldjungen bekam starke Risse. Die Story ist mittlerweile aber längst wieder vergessen, nicht zuletzt dank Bündchen. Und einer inzwischen funktionierenden Patchworkfamilie.

Auch sportlich hinterlässt seine Gattin ihre Spuren. Anders ist nicht zu erklären, dass Brady jeden Tag drei Stunden Gymnastik und Krafttraining macht. Er hat auch noch einen eigenen Physiotherapeuten und ernährt sich strikt gesund. Alles ist geplant: vom täglichen Schlaf über die Ferien bis hin zur letzten Kalorie. «Football ist nun mal eine enorme Herausforderung und sehr strapaziös», sagt er. «Es beansprucht den ganzen Körper. So wie Boxen. Aber es beansprucht auch den Geist. So wie Schach.» Wie lange er das Spiel noch mitmacht, ist offen. Mit knapp 38 Jahren gehört er definitiv zum alten Eisen in der Football-League. Sein Vertrag bei den Patriots läuft immerhin noch bis 2017. «Aufhören? Das würde mir schwerfallen», gab er neulich denn auch zu. Football gehört schliesslich zu seinem perfekten Leben.

Seine Ehefrau ist ihm da wieder einen Schritt voraus: Sie gab vor Kurzem ihrem Rücktritt bekannt. Nach zwei Jahrzehnten auf dem Catwalk soll Gisele Bündchen Gerüchten zufolge schon im April ihre Model-Karriere beenden. Und will sich ab dann ganz auf ihre Familie konzentrieren.

Mehr über Football-Star Tom Brady und Topmodel Gisele Bündchen in der «Schweizer Illustrierte Sport» Nr. 2: Seit 23. März 2015 als «SI»-Beilage am Kiosk, im eReader oder auf Ihrem iPad.

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