Nach Aus bei «Germany's next Topmodel» Zwei Kandidatinnen erheben Vorwürfe gegen Heidi Klum

Aus der Traum von der grossen Modelkarriere. Am Donnerstag mussten die Kandidatinnen Pari und Jill die Castingsendung «Germany's next Topmodel» verlassen. Nun lästern die beiden über Heidi Klum, die Sendung und die Produzenten.
Heidi Klum GNTM 2015 Kandidatinnen Pari und Jill Vorwürfe
© Dukas

Heidi Klum sucht bei «Germany's next Topmodel» das schönste Mädchen Deutschlands.

Sie war die erste Transsexuelle, die bei «Germany's next Topmodel» für Heidi Klum, 41, über den Catwalk lief. Am Donnerstagabend dann das plötzliche Aus. Transgender-Model Pari Roehi durfte nicht mit nach Los Angeles fliegen und musste die Show verlassen.

Sie sei halt nicht leicht zu beeinflussen, erklärt die 25-Jährige im Interview mit «Bild» den Grund für ihren Rauswurf. «Ich habe mich nicht bei den falschen Zickereien beteiligt und habe nie über andere Mädels gelästert.» Und sie ist sich sicher, dass sie beim Casting nur weitergekommen ist, weil ihre Geschichte als Transsexuelle spannend war. Wurde es der Kandidatin zum Verhängnis, dass sie so offen über ihr Leben gesprochen hat? Ja, glaubt Pari. «Nachdem ich meine Geschichte auch in der Show erzählte, war ich nicht mehr interessant und somit direkt raus.»

Doch nicht nur über die «GNTM»-Macher ärgert sich das Model, auch gegen Heidi Klum, Thomas Hayo, 45, und Wolfgang Joop, 70, stänkert sie. «Leider war die Jury nicht so tolerant, wie ich es erwartet hatte. Meine Einschätzung ist, dass die Show dazu dient, eine zweite Heidi Klum zu finden.» Wer der Chef-Jurorin aber die Show stehle, fliege raus. 


Dieser Meinung ist auch Kandidatin Jill Asemota, die ebenfalls am Donnerstag ausgeschieden ist. Wie bereits «GNTM»-Teilnehmerinnen aus den vergangenen Staffeln, stellt sie klar, dass Klum nur wenig Zeit mit ihnen verbracht hat. «Wir hatten kaum Kontakt mit der Jury. Mit Heidi gar nicht», sagt sie zu Bunte.de. Man habe gespürt, dass die Auftritte während der Sendung für das deutsche Übermodel bloss ein Job seien. «Sie kam nur dann, wenn sie musste. Aber nicht, um zu fragen, wie es uns so geht.»

Genau wie Pari ist sich Jill sicher, den Grund für ihr Aus zu kennen. Mit 28 Jahren ist sie schlicht nicht mehr so form- und manipulierbar. «Aus mir konnten sie nicht mehr viel rausholen. Sie wussten, dass ich keine 18-Jährige bin, die ihren Ansagen folgt.» Und: «Germany's next Topmodel» ist noch immer eine Unterhaltungssendung. Wer langweilig ist, muss gehen, wer für Aufsehen sorgt, kommt eine Runde weiter - das weiss auch die Fashion-Bloggerin. «Die Macher entscheiden nur danach, wie unterhaltsam die Bewerberin ist.»

 

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Ein von Jilliana (@jill_asemota) gepostetes Foto am

18. Feb 2015 um 16:10 Uhr


 

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