Hayden Panettiere im Interview nach postnataler Depression «Jetzt bin ich eine bessere Mutter»

Seit der Geburt ihrer Tochter vor zwei Jahren sind ihre öffentlichen Auftritte rar geworden. Jetzt war Schauspielerin Hayden Panettiere in einer TV-Sendung zu Gast und sprach ausführlich über ihre postnatale Depression und ihren aktuellen Gemütszustand.
Hayden Panettiere über postnatale Depression
© Screenshot ABC

Hayden Panettiere war am Donnerstag bei «Good Morning America» zu Gast.

Es war ihr erstes grosses Live-Interview, seit sie im Mai mitgeteilt hatte, wieder an einer postnataler Depression zu leiden. Hayden Panettiere, 27, nahm am Donnerstag im Studio von «Good Morning America» Platz und machte einen sichtlich erlösten Eindruck. Zum zweiten Mal hat sie ihre Wochenbettdepression überwunden und ist nun glücklicher denn je. «Man fühlt sich nicht wie man selbst», erinnerte sie sich im Gespräch mit der Moderatorin an die schwere Zeit nach der Geburt ihrer Tochter Kaya, 2, zurück. «Aber Frauen sind so widerstandsfähig und das ist das Unglaubliche an ihnen.»

Heute ist die Schauspielerin und Verlobte von Boxer Wladimir Klitschko, 40, sogar der Meinung, «eine bessere Mutter» dank der Depression zu sein. «Weil man die Verbindung zum Kind nie wieder als selbstverständlich hinnimmt», wie sie sagt.

«Es hat mir geholfen»

Ihre Tochter ist im Dezember 2014 zur Welt gekommen. Ende 2015 begab sich Panettiere zum ersten Mal in Behandlung, im Mai 2016 folgte die zweite Therapie. Jetzt ist sie zurück, auch im Arbeitsleben. Panettiere spielt in der Serie «Nashville» die Country-Sängerin Juliette Barnes, die ebenfalls an einer postnatalen Depression leidet. Das sei einerseits schwierig für sie, andererseits aber auch inspirierend.

«Es hat mir geholfen, mich damit zu identifizieren und Frauen wissen zu lassen, dass es in Ordnung ist, um Hilfe zu bitten und einen Moment der Schwäche zu haben. Das macht dich nicht zum schlechten Menschen! Das macht dich zu einer sehr starken, zähen Frau. Du musst dich davon stärken lassen.»

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