Video-Rache - 1:0 für Heidi Klum Das Topmodel triumphiert über Trump

Donald Trump ist bekannt für seine grosse Klappe. Vor kurzem wetterte er gegen Topmodel Heidi Klum. Doch die Deutsche nimmt die Verbalattacke mit Humor - und kontert gewieft.
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Heidi Klum gegen Donald Trump: Im jüngsten Schlagabtausch zog er für einmal den Kürzeren.

«Manchmal gehe ich ein bisschen zu weit. Heidi Klum - leider ist sie keine Zehn mehr», lästerte Donald Trump in einem Interview mit der «New York Times» über das deutsche Topmodel. Er findet sie offenbar nicht mehr sehr attraktiv. Ist da etwa einer beleidigt? Kurz zuvor setzte der TV-Sender NBC Trumps Shows wie die «Miss Universe»-Wahl ab, strahlt aber weiterhin Klums «America's got Talent» aus.

Klum reagierte auf die Verbalattacke - und das mit sehr viel Humor. Die 42-Jährige postete ein Video auf Instagram. Darin ist Heidi mit einer Zehn auf dem T-Shirt zu sehen. Plötzlich nähert sich ihr ein Mann - mit einer Maske des US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner vor dem Gesicht - und reisst Klum die Nummer vom Shirt. Zum Vorschein kommt eine 9.99. Ihr Kommentar dazu. «Heidi triumphiert über Trump. Schönheit liegt im Auge des Betrachters.»


Der Seitenhieb sass und ihre Follower sind begeistert. «Super, Heidi!», meint ein User, während ein anderer gesteht: «Ich war nie ein grosser Fan von Heidi, aber das hat sich damit geändert. Jaa! Königin!»

Es ist nicht Trumps erstes Fettnäpfchen, in das er während seiner Kandidatur getreten ist. Da wäre zum Beispiel sein verbaler Ausraster als Reaktion auf eine TV-Debatte. Moderatorin Megyn Kelly lud zur Elefantenrunde der Republikaner und sagte zu Trump: «Herr Trump, eine der Sachen, die die Menschen an Ihnen lieben, ist, dass Sie Ihre Meinung sagen und sich nicht hinter Politik-Phrasen verstecken. Das hat aber auch Schattenseiten, speziell wenn es um Frauen geht. Sie nennen Frauen, die Sie nicht mögen, ‹fette Schweine›, ‹Hündinnnen›, ‹Schlampen›, ‹widerliche Tiere›.» Autsch, das sass. Tags darauf bezeichnete Trump Kelly zunächst als «Tussi», um dann zu sagen: «Da tropfte Blut aus ihren Augen. Blut aus ihrer Wo-auch-immer.»

Trotz seiner frauenfeindlichen Äusserungen kann sich Trump vorstellen, eine Frau zu seiner Stellvertreterin während des Wahlkampfs zu ernennen, wie er der «Chicago Sun-Times» sagte. Diese hätte dann - im Falle eines Sieges - auch grosse Chancen auf den Posten der Vizepräsidentin.

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