Herzogin Catherine Zurück im Rampenlicht - dank ihrer Super-Nanny

Auf sie ist einfach Verlass. Besonders jetzt, wo Catherine wieder vermehrt ihren royalen Pflichten nachgeht, kann die Herzogin voll und ganz auf ihre hochqualifizierte Kinderfrau bauen. Die Betreuerin von Prinz George hat sich an einer der renommiertesten Nanny-Schule der Welt ausbilden lassen. Für Babys wie ihn ist eben nur das Beste gut genug.

Die Frage, was sie alles kann, ist unberechtigt. Eher: Was kann sie eigentlich nicht? Denn Herzogin Catherines, 32, Kindermädchen lässt bei der Betreuung von George keine Wünsche übrig. Ist Unterstützung bei der ersten offizielle Vorstellung der America's-Cup-Kampagne am Dienstag im Royal Museum in Greenwich gefragt? Kein Problem. Muss sie kurz darauf beim Geburtstag von Prinz Philip auf dem gesellschaftlichen Parkett erscheinen? Ebenfalls kein Ding. Schliesslich genoss Maria Teresa Turrion Borrallo eine hervorragende Ausbildung und weiss, wie sie den bald einjährigen Jungen bespassen kann, während Mami - nach dem kurzfristigen Verschwinden in der Versenkung - ihren zeitintensiven Pflichten nachzugehen hat.

Gelernt hat die gebürtige Spanierin an der renommiertesten Nanny-Schule der Welt: dem Norland College im britischen Bath. Über 40'000 Franken kostet die Ausbildung an der Elite-Einrichtung. Dort lernen die Schülerinnen seit 1892 alles, was beim Erziehen des Nachwuchses der Schönen und Reichen von Nutzen sein könnte. Wie reagiere ich, wenn das Baby brüllt? Was muss ich bei Asthma tun? Und was bei einem tätlichen Angriff? Auf der «Castle Combe»-Rennstrecke in Wiltshire werden die Frauen zudem renntauglich gemacht. Das, falls die Kindermädchen ihre Schützlinge notfalls vor aufdringlichen Paparazzi in Sicherheit bringen müssen.

Ja, die dreijährige Studienzeit beinhaltet so manche Herausforderung. Zu Anfang wird mit einer batteriebetriebenen Puppe trainiert, die die Schülerinnen die ganze Nacht auf Trab hält. Während früher sogar der Kinderwagen jeden Morgen auf Hochglanz poliert werden musste, sind die Regeln heutzutage nicht mehr ganz so streng. Nur die Uniform ist geblieben: in der Farbe «Haferbrei». Passend, irgendwie. 

Dezent ist jedoch nicht nur die Farbe der Schulbekleidung, auch der Umgang mit der Presse muss äusserst diskret sein. Wie werde ich von Reportern zwar interviewt, aber erzähle trotzdem nichts?, wird den Schülerinnen beim Medientraining gelehrt. Indiskretion wäre ein Vergehen, ebenso wie Zuspätkommen oder das Tragen von Schmuck während der Arbeit. An den ersten beiden Vergehen könnten sich die werten Herrschaften stören, letzteres die Babys verletzen. 

Doch genau weil diese jungen Frauen einen so hervorragenden Ruf geniessen, werden sie - wie das Magazin «Seitenblicke» schreibt - mit grosser Vorliebe von finanzkräftigen Kunden für die Nachwuchs-Betreuung angeheuert. So steht nicht nur Maria Teresa Turrion Borrallo im Dienst von Herzogin Catherine und Prinz William, 32. Auch andere Stars wie Mick Jagger, 70, Sting, 62, oder Ex-Beatle Paul McCartney, 71, haben sich früher von den Super-Nannys vom Norland Collage unter die Arme greifen lassen.

Wer jedoch glaubt, dass solch ein Job viel Geld mit sich bringt, irrt sich gewaltig. Reich wird Maria Terese Turrion Borrallo mit ihrem Jahressalär von 55'000 Franken lediglich an Erfahrungen. Zumal die Spanierin täglich und volle 24 Stunden im Einsatz steht. Vor allem dann, wenn ihre Auftraggeber mal wieder auf den Malediven abtauchen, Australien oder Neuseeland unsicher machen oder Kate eben alleine die vielen Interessen ihres Landes zu vertreten hat.

Weitere Artikel über Prinz William, Herzogin Catherine und Baby George finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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