Berlinale 2013 Hier tümmeln sich die Stars abseits des Festivals

Die deutsche Hauptstadt ist derzeit «the place to be». Unzählige Schauspielerinnen und Schauspieler tümmeln sich noch bis Sonntag in Berlin, um dort bei den internationalen Filmfestspielen den goldenen Bären zu erlegen, Kontakte zu knüpfen oder Regisseure zu treffen. Das macht natürlich hungrig.

Die Adressen sind einschlägig und den Schönen und Reichen über die Landesgrenze hinaus wohl bekannt: Während der Berlinale platzen In-Restaurants wie das «Borchardt», das «Bocca die Bacco» und das «Café Einstein» aus allen Nähten. Nie war die Prominentendichte höher als in diesen Tagen. Sehen und gesehen werden, lautet das Motto. Aber es soll auch das legendäre Wiener Schnitzel sein, weswegen sich hauptsächlich Deutsche Stars wie Til Schweiger, Matthias Schweighöfer und Iris Berben im «Bochardt» am Gendarmenmarkt einen Tisch streiten. Doch nicht nur zu Berlinale-Zeiten sieht man dort bekannte Gesichter. Eisprinzessin Katarina Witt soll dort häufiger zu Gast sein. Dann gerne auf einen Absacker, wie die «Berliner Morgenpost» schreibt. 

Jude Law, 40, hielt die Fotografen und Presse in Atmen. Wo wird der Brite wohl nach der Premiere seines Filmes «Side Effects» einkehren? Natürlich ganz edel in dem Restaurant des deutschen Sternekochs Tim Raue. Während seine Bodyguards um das Restaurant patrouillierten, speiste Law mit dem ganzen Filmteam hinter zugezogenen Gardinen. 

In Berlin Mitte verlustierten sich Charlize Theron, 37, und Hugh Grant, 52, im legendären «Grill Royal». Die Hollywood-Schauspielerin präsentierte sich dort im coolen Schichtenlook mit Sneakers, der britische Darsteller zeigte sich angetan von der grossen Auswahl an Schnäpsen. Beide waren jedoch unabhängig voneinander dort. 

Soja-Roulade und Tofu-Currywurst mit Pommes Frittes standen auf dem Speiseplan von Anne Hathaway, 30. Nach ihrer radikalen Diät für ihre Rolle in «Les Misérables» gönnen wir der Schauspielerin jede einzelne Kalorie. Die überzeugte Veganerin verschlug es am Vorabend der Berlinale-Vorführung ihres Oscar-nominierten Werkes in das Öko-Restaurant «Kopps» in der Linienstrasse in Mitte. 

Das «Bocca di Bacco» ist das erweiterte Wohnzimmer von Matt Damon, 42. Der Schauspieler gibt an, dass Restaurant in der Friedrichstrasse zähle zu seinen Liebsten. Als er in Berlin drehte, habe er förmlich in dem Lokal gewohnt. Mit dem Besitzer Alessandro ist Matt Damon per Du und mit seiner Schwärmerei hat er bereits Kollegen wie George Clooney, 51, und Brad Pitt, 49, angesteckt. 

Einzig Amanda Seyfried, 27, ist während ihrer Zeit in Berlin etwas vom rechten Weg abgekommen. Anstelle eines Szene-Restaurant landetet sie in dem in der Schwulenszene bekannten Club «Ficken 3000» in Kreuzberg. Ob sie das mit dem Frischfleisch etwas falsch verstanden hat? Das Motto des Abends lautete «Was Heisses für untenrum», Sex im Darkroom des Keller ist laut Clubbetreiber erwünscht. Um halb Eins sind sie und Schauspielerkollege Peter Sarsgaard, 41, per Taxi vorgefahren, um 1.40 Uhr haben sie den Sex-Club bereits wieder verlassen. Ob Seyfried und ihr Begleiter nur deswegen so kurz blieben, weil sie den Darkroom-Knigge nicht verstanden haben? 

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