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Ein waschechter Bio-Smoothie

Schauspielerin Hilary Duff hat ihre Plazenta getrunken

Zum Wohl! US-Schauspielerin Hilary Duff ist am 25. Oktober Mama von Töchterchen Banks Violet Blair geworden. Die Plazenta der zweiten Schwangerschaft liess Duff zu Smoothies verarbeiten.

Hilary Duff

Fand den Smoothie sehr lecker: Schauspielerin Hilary Duff.

Getty Images

Mehr Bio geht nicht! In Zeiten der wildesten Smoothie-Mixturen hat sich die US-amerikanische Schauspielerin Hilary Duff, 31, etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie hat sich ihre Plazenta zu Smoothies verarbeiten lassen. Lecker! Die Plazenta stammt aus der Schwangerschaft mit Tochter Banks Violet Blair, die Ende Oktober das Licht der Welt erblickt hat. Sie ist Duffs zweites Kind, ihr erstes gemeinsames mit ihrem Freund Matthew Koma.

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«Der leckerste Smoothie, den ich je hatte»

Bei «Dr. Berlin's Informed Pregnancy Podcast» plauderte die «Lizzie McGuire»-Darstellerin aus dem Nähkästchen. Von der Plazenta an sich ist sie zuerst nicht begeistert gewesen: «Die Plazenta zu gebären, war nicht wirklich spassig», erzählt sie. «Das ist nicht, was du nach einer Geburt noch machen willst.» Den Mutterkuchen rausgepresst, war Duff gleichermassen angewidert und begeistert: «Dieses Ding anzuschauen, ist einfach verrückt. Ich meine, es ist auf eine Art ziemlich schön. Nicht der Teil, der wie ein Steak ausschaut, der ist eklig.» Der Teil, in dem das Baby liegt, finde sie hingegen wunderbar: «Er sieht aus wie ein Baum des Lebens.»

So hat sich Duff die Plazenta ihrer Schwangerschaft mit Tochter Banks Violet Blair zu Smoothies verarbeiten lassen. «Sie haben mir gleich einen Smoothie gemacht mit vielen Beeren und einer Menge Fruchtsaft.» Die Mischung hat Duff begeistert: «Es war der leckerste Smoothie, den ich je hatte!» Die Plazenta habe sie wegen all des Zuckers nicht geschmeckt. «Ich hatte keinen solch guten Smoothie, seit ich zehn Jahre alt war! Es war grossartig!»

Kein Sorge, das ist nicht DER Smoothie, aber so dürfte Duff geschlürft haben:

Wirkung nicht belegt

Die Schauspielerin hat die Plazenta in Eiswürfeln eingefroren. «Meinen ersten Smoothie hatte ich drei Tage nach der Geburt. Mittlerweile habe ich drei davon getrunken», erzählt Hilary Duff. Die Plazenta in Pillenform zu sich zu nehmen, das sei für sie hingegen nie infrage gekommen.

Duff gibt gleich selber Auskunft darüber, warum sie den Smoothie getrunken hat: «Der Verzehr der Plazenta kann Blutungen stoppen.» Nach dem ersten Smoothie habe sie nicht aufhören können, zu weinen. «Ich war total emotional. Aber vielleicht liegt das auch am Milcheinschuss, den ich an demselben Tag hatte.» Einen Tag später habe sie sich dann grossartig gefühlt. 

Die Northwestern University hat sich in zehn Studien der Wirkung von Plazenta-Verzehr auf den menschlichen Körper angenommen. Eine positive Auswirkung konnte dabei nicht festgestellt werden. Forscher halten den Trend gemäss «focus.de» für fragwürdig. Denn die Plazenta hat im Mutterleib unter anderem die Aufgabe, Gift- und Schadstoffe auszufiltern und vom Kind fernzuhalten. 

Sohn nicht begeistert

Duff hat sich dennoch dafür entschieden - nicht wirklich zur Freude aller Familienmitglieder. Kürzlich habe sich ihr Erstgeborener Luca, 6, nach dem Verbleib der Plazenta erkundigt. «Er weiss jetzt alles über diese Baby-Dinge», schmunzelt die Mama. «Als ich ihm gesagt habe, dass die Eiswürfel in unserem Kühlschrank seien, hat er ungläubig gefragt: ‹In unserem Kühlschrank?!›» Als sie ihrem Sohn die Bio-Eiswürfel dann gezeigt habe, habe er «lustig» reagiert, sagt die Mama: «Er meinte nur: ‹Ich wünschte, ich hätte nie gefragt.›»  

Von Ramona Hirt am 12.11.2018