Roger Federer «Ich beschütze Mirka»

Obwohl der Tennis-Star auf der ganzen Welt leben könnte, zieht es Roger Federer immer wieder in die Schweiz. In einem Interview erklärt er, weshalb er seine Heimat liebt und wie er und seine Frau Mirka die Zukunft planen.
Schweiz-Fan: Roger Federer an den Swiss Indoors 2011.
Schweiz-Fan: Roger Federer an den Swiss Indoors 2011.

«Ich fühle mich überall in der Schweiz wohl», sagt Roger Federer, 30, im Interview mit dem «SonntagsBlick». Es ist der Startschuss zu einer Schwärmerei über seine Heimat. Er liebe das Wetter hier, die Normalität, die guten Verkehrsverbindungen. Der Tennis-Star lebt zwar aktuell in Dubai, hat aber auch eine Wohnung in Wollerau, Land gekauft in Herrliberg und er baut gerade ein Chalet in Valbella: «Darauf freue ich mich wie ein kleines Kind.» Schliesslich habe er sich nie erträumen lassen, das er sich mit 30 Jahren überhaupt ein Stück Land und ein Chalet leisten könne.

Dass seine Zwillinge nicht in Basel - und mit dem Basler-Dialekt aufwachsen, nimmt Federer gelassen: «Mal schauen, ob sie Baselditsch oder Züridialekt reden. Oder zum Schluss noch thurgauern. Ich habe keine Ahnung.»

Der Star präsentiert sich bodenständig. Als beispielsweise die US-Stars Gwen Stefani und Gavin Rossdale ihn in der Schweiz besuchen kamen, «gingen wir noch in Rapperswil in den Kinderzoo, dann führte ich sie auf einen Hügel zum Fondue-Essen aus». Und auch verliebt ist er noch wie am ersten Tag in seine Frau Mirka. Sie sei bereit, alles fürs Tennis und ihre Zwillinge zu tun. «Dafür bin ich dankbar», sagt er. Und: «Darum beschütze ich sie auch vor den Medien, dass sie keine Interviews geben muss beispielsweise. Das erleichtert ihr Leben. Und meines auch.» Trotzdem sei das Leben auf Achse anstrengend, gibt Federer zu. Man freue sich darauf, in ein paar Jahren in der Schweiz sesshaft zu werden.

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