Victoria Beckham «Ich fühle mich ständig schuldig»

Sie ist vierfache Mama, Ehefrau und erfolgreiche Geschäftsfrau. Doch ganz so einfach, wie es nach aussen scheint, fällt Victoria Beckham das Jonglieren zwischen Job und Familie auch nicht. Das offenbart sie in einem Interview mit der chinesischen «Vogue».

Victoria Beckham bestitzt drei Jungs im Alter von 14, 10 und 8 Jahren und ein knapp zweijähriges Mädchen. Hat einen engagierten Kindsvater und erfolgreichen Fussballergatten an ihrer Seite. Hats geschafft, sich nach ihrer ersten Karriere als Sängerin einen Namen als ernstzunehmende Designerin zu machen. Und kommt auch mit ihren 39 Jahren immer noch wie gerade aus dem Ei gepellt daher. Eine Schwäche? Nur ein klitzekleiner Makel? Fehlanzeige!

Jetzt kratzt Victoria Beckham jedoch gleich selbst an ihrer perfekten Oberfläche. In einem Interview mit der August-Ausgabe der chinesischen «Vogue», deren Cover sie gleichzeitig ziert, spricht sie offen über ihre Herausforderungen als berufstätige Mutter. Und macht deutlich: Es geht ihr bei diesem Thema nicht anders als anderen Frauen.

«Wenn du erfolgreich bist, ist es das Schwierigste, den Erfolg aufrechtzuerhalten», gesteht die Modeschaffende. «Also arbeitest du noch härter, um das zu halten, was du erreicht hast.» Das wiederum erhöht die Organisation innerhalb der Familie. Beckham spricht dabei von einem «riesigen Jonglier-Akt», Familie und Job unter einen Hut zu bringen. «Millionen und Millionen von Frauen auf der ganzen Welt machen das jeden Tag, einfach ist das aber nicht. Und ja, man fühlt sich ständig schuldig, wenn man aus dem Haus zur Arbeit geht.»

Trotz den mütterlichen Schuldgefühlen lohnten sich die Anstrengungen, ist Victoria Beckham überzeugt. «Ich stehe seit mehr als 20 Jahren im Scheinwerferlicht», erklärt das einstige Spice Girl. «Ich befinde mich nicht auf einem Ego-Trip. Frauen zu stärken und sie sexy und grossartig fühlen zu lassen, wenn sie meine Kleidung tragen, bedeutet mir mehr als Tausende klatschende Leute.» Die Designerin weiss heute: Frauen zu ermutigen sei das, was sie glücklich mache. Beruflich zurückstecken kommt deshalb für sie nicht infrage. 

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