Marc Terenzi «Ich war an coole Halloween-Partys eingeladen»

Was braucht es für eine gelungene Halloween-Nacht? Der amerikanische Pop-Sänger Marc Terenzi gibt coole Tipps, erinnert sich an den 31. Oktober in Boston und verrät, weshalb er gut damit Leben kann, dass seine Ex-Frau Sarah Connor die Tattoos mit seinem Namen umstechen liess.

SI online: Marc Terenzi,  als Amerikaner sind Sie sicher Halloween-Experte. Geben Sie unseren Lesern ein paar coole Tipps.
Marc Terenzi: Oh sure! Fangen wir mit den Kids an. Die brauchen für einen perfekten Halloween-Tag Kürbisschnitze. Kostümieren würde ich mich als Vampir - das Thema ist im Moment absolut angesagt.

Haben Sie als Teenager in der Halloween-Nacht die Strassen unsicher gemacht?
Ja, ich erinnere mich vor allem an ein Kostüm. Freunde und ich - wir waren zehn Jahre alt - bastelten ein Ninja-Kostüm aus Pappmaché. Wir waren unterwegs in Boston, als es anfing in Strömen zu regnen. Ich war schnell mit einer klebrigen Masse überzogen. Später, als 16-Jähriger stand ich nicht mehr im Regen, ich war an coole Halloween-Partys eingeladen.

Und trugen hoffentlich kein Pappmachékostüm mehr.
(Lacht) Oh no, ich war der coole Vampir. Als Garnitur hatte ich mir weichgekochte Spaghetti auf den Kopf drapiert - als Hirnmasse sozusagen! Während der «Terenzi Horror Nights» im Europa Park trete ich ja übrigens auch als Vampir mit Kettensäge auf. Wenn mich jemand so im Dunkeln sehen würde, dann würde er sich wohl in die Hose machen.

Haben Sie schon mal vor Angst in die Hose gemacht?
Nein, aber Freundinnen jage ich hie und da einen Schrecken ein (lacht).

Sie verstecken sich hinter einer Türe und erschrecken Sie!
Nein, das wäre zu plump. Also, ich schaue mir mit einer Freundin einen Horrorfilm an. In der langweiligsten Phase der Handlung schreie ich plötzlich ganz laut. Das hat bis jetzt immer gewirkt.

Und wie bringt man Sie zum Schreien?
Oh God, ich fürchte mich total vor Spinnen.

Nur Spinnen?
Nein, da sind noch die Turbulenzen über dem Meer. Ich sag es mal so: Spinnen in einem Jet, der über dem Atlantik ins Trudeln kommt, wäre der pure Horrortrip. Ach ja, und als Kind habe ich mich vor Dunkelheit und Kellern gefürchtet. Ich hatte das Gefühl, das jemand hinter mir her schleicht.

Dann wäre wohl ein Nachtspaziergang auf einem Friedhof nichts für Sie?

Warum nicht? Ich habe keine Angst vor Friedhöfen. Es sind friedliche Stätten. Nachts allein in einem alten Haus, vor allem in Amerika, würde mir aber Angst bereiten.

Warum gerade in Amerika?
Weil es dort «creepy places»,  gespenstische Orte gibt, wo alles andere als Kinderkram passierte.

Apropos Kinder: Verbringen Sie Halloween mit ihren zwei Kids?
Nein, da bin ich ja als Vampir im Europa Park unterwegs. Aber Summer und Tyler waren vor etwas mehr als einer Woche mit ihrer Mutter, meiner Ex-Frau Sarah Connor im Park und wir hatten mächtig Spass.

Das klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen - trotz Scheidung.
Sarah und ich sind gute Freunde. Sie ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich mag sie immer noch, und wenn wir beide in Berlin sind - ich lebe in Berlin-Mitte, sie mit den Kids in Grunewald - sehen wir uns regelmässig.

Kennen Sie Ihren neuen Lebenspartner Florian Fischer?
Klar, Florian ist ein netter Typ.

Sarah liess sich die beiden Tätowierungen mit Ihrem Namen am  linken Fussknöchel und Ihren Initialen auf der Innenseite ihres linken Handgelenks umstechen. Hat Sie das verletzt?
Überhaupt nicht. Ich hab ja auch ihren Namen mit schwarzen Rosen übermalen lassen. Man kann nicht einen zukünftigen Partner daten und auf dem Körper steht der Name des Ex-Mannes oder - in meinem Fall - der Ex-Frau.

Gibt es denn eine neue Frau an Ihrer Seite?
Im Moment bin ich Single. Aber ich würde mich freuen, im nächsten Jahr die richtig Frau kennenzulernen.

Und was machen Sie bis es soweit ist?
Nachdem die Show am 7. Novmber in Rust beendet ist, fliege ich in die Ferien nach Florida. Vielleicht ergibt sich ja ein Flirt (lacht).

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