Barack Obama Im TV schwärmt er über seine Michelle

Zum Ende ihrer Zeit als TV-Talkerin empfängt Oprah Winfrey ganz besondere Gäste: US-Präsident Barack Obama und seine First Lady Michelle sprechen in der letzten Folge der «Oprah Winfrey Show» über ihre Liebe, die Kindererziehung und ihr Privatleben.

Milliarden von Menschen beobachten das Tun des US-Präsidenten Barack Obama, 49, und seiner Familie. Für die Betroffenen ist das nicht immer angenehm, berichten Barack und seine Frau Michelle, 47, jetzt der US-Talkmasterin Oprah Winfrey, 57. In einer ihrer letzten Shows begrüsste Oprah das White-House-Pärchen auf der Couch.

Das Schlimmste am Job als amerikanischer Präsident sei, dass ausserhalb der Grundstückgrenze des Weissen Hauses keine Spontaneität möglich sei, sagt Obama. «Ich vermisse am meisten, dass ich früher mit Sasha und Malia in den Park zum Schaukeln  gehen konnte. Danach gingen wir spontan Eis essen oder in einen Buchladen, das geht jetzt nicht mehr.» Diese Momente seien so kostbar gewesen. «Man vergisst es, bis man es nicht mehr erlebt.» Seit er 2009 ins Amt gewählt wurde, veränderte sich alles in seinem Leben. Halt gibt ihm da vor allem Michelle. «Nicht nur ist sie eine tolle First Lady, Michelle ist mein Fels in der Brandung und ich zähle täglich auf sie», schwärmt er. Sie und die gemeinsamen Töchter Sasha, 9, und Malia, 12, ermöglichten, dass er mit seinen Aufgaben zurechtkommt.

Für Michelle sind gerade schwierige Zeiten wichtig für eine Partnerschaft, sagt sie. «Es muss eine echte Partnerschaft sein, man muss die Person, mit der man verheiratet ist, wirklich lieben und respektieren, denn es ist ein harter Weg.» Das Wichtigste sei, in guten wie in schlechten Zeiten «ich mag dich» sagen zu können.

Doch nicht nur die Politik von Obama lastet schwer auf der Beziehung, auch die Kindererziehung ist dadurch schwierig. Barack und Michelle sind sich einig, dass sie ihre Kinder so normal wie nur möglich erziehen möchten, doch das gestaltet sich nicht immer leicht. Wie solle man den Töchtern erklären, dass sie das Bett machen müssen, wenn dafür erwachsene Menschen angestellt seien. Umso mehr achten Obamas darauf, dass Sasha und Malia ihre Ämtchen erledigen, wie etwa das Wäschewaschen.

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