Royal-Baby Cleverer Schweizer krallt sich Prinzen-Domain

Luc-André Biggs hatte einen hervorragenden Riecher: Der Schweizer Geschäftsmann sicherte sich vor der Bekanntgabe des Babynamens die entsprechende Internetadresse und hofft nun, damit den grossen Reibach zu machen. 
Baby George Alexander Louis auf dem Arm von Herzogin Catherine
© Dukas

Der kleine Prinz als Goldesel. Ab sofort werden eine Menge Leute indirekt versuchen, mit dem royalen Spross Geld zu verdienen.

Es ist pures Glück. Als sich Luc-André Biggs am Mittwochmorgen bei moniker.com die Internet-Domain «georgealexanderlouis.com» sichert, ahnt der 31-jährige Schweizer noch nicht, dass sich dieser Schachzug binnen weniger Stunden als Glücksgriff erweisen sollte. Erst als Herzogin Catherine und Prinz William, beide 31, am Abend den Namen ihres Babys verkünden, wird ihm klar, die richtige Kombination gewählt zu haben. Der Name George galt in England als der Favorit, aber auch auf Alexander und Louis haben die wetteifrigen Briten gesetzt.

Die Domain des royalen Babys ist gemäss der Handelszeitung nur eine der 600 Internetadressen, die der in Portugal ansässige Unternehmer besitzt. Sieben Jahren lang hat er sich darauf spezialisiert, die Preisbildung von Domains zu beobachen. Dabei hätte er gemerkt, welche Adressen einmal im Wert steigen könnten und welche eher nicht. Jetzt lebt der frühere Immobilienhändler davon, Internetadressen zu handeln.

Ob Biggs mit «georgealexanderlouis.com» wirklich viel Geld machen wird, weiss der frühere Immobilienhändler nicht: « Ich kann den Wert dieser Domain nicht wirklich einschätzen», sagt er gegenüber der Wirtschaftszeitung. 

 

 

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