Michael Douglas Interview war angeblich gefälscht!

In einem Interview äusserte sich der schwer an Krebs erkrankte Hollywood-Star über sein Privatleben. Alles falsch, sagt nun sein Sprecher: Das Interview mit Michael Douglas soll nie stattgefunden haben.

Man war erstaunt, dass ausgerechnet Michael Douglas, 66, dem «Kölner Express», der «Hamburger Morgenpost» und dem «Berliner Kurier» für ein exklusives Interview Red und Antwort stand. Erstaunlich offen sprach der Hollywood-Star darin über die Krebserkrankung, seine Kinder, über Sinn und Unsinn des Lebens. Nun hat sich das Interview als Fälschung herausgestellt wie «Bild» berichtet. Medien, darunter auch SI online, zitierten unter Quellenangabe aus dem Interview.

Allan Burry, der Sprecher von Michael Douglas, soll sich laut «Bild» nicht daran erinnern können, dass Michael Douglas jemals ein Interview mit dem Autoren geführt habe. Nur mit dem US-Magazin «People» habe Douglas unmittelbar nach der Diagnose bezüglich seine Krebserkrankung Kontakt gehabt. Weiter erklärt Burry, das Interview soll «komplett zusammengeschustert» worden. Der Sprecher von Michael Douglas erklärte: «Dieses Interview wurde sorgfältig zusammengesetzt aus Bemerkungen, die Michael Douglas im vergangenen Jahr während verschiedener Pressekonferenzen und in Interviews gemacht hat. Aber das meiste ist komplett ausgedacht.»

Alle betroffene Zeitungen gehören zur Verlagsgruppe M. Dumont Schauberg (u.a. auch «Frankfurter Rundschau»). Jan Schmidt, stellvertretender Chefredakteur des «Berliner Kurier» erklärte gegenüber «Bild» zu den Fälschungsvorwürfen: Der «Kurier» und die «Hamburger Morgenpost» nähmen die Vorwürfe des Sprechers von Michael Douglas «sehr ernst». Schon im «ureigensten Interesse» sei man «um Aufklärung bemüht.» Dem schloss sich die Chefredaktion des «Kölner Express» an.

 

 

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