Isabell Horns schwieriger Weg zum Wunschkind Der «GZSZ»-Star spricht über Baby & Beziehung

Kurz vor der Geburt gibt «Gute Zeiten, schlechte Zeiten»-Schauspielerin Isabell Horn ein ausführliches Interview und verrät: Bis sie schwanger wurde, brauchte es einige Versuche.
Isabell Horn Baby mit Freund nach GZSZ
© Getty Images

Soap-Darstellerin Isabell Horn und ihr Freund Jens Ackermann haben sich bei einer Wohnungsbesichtigung kennengelernt.

Ende März soll das Mädchen von Isabell Horn, 32, und ihrem Freund Jens Ackermann, 32, zur Welt kommen. Inzwischen kann das Paar die Ankunft seines Babys kaum mehr erwarten. «Ich bin sehr aufgeregt und voller Vorfreude», sagt die Schauspielerin (bekannt als Pia aus «Gute Zeiten, schlechte Zeiten») im Gespräch mit der Zeitschrift «Bunte». Und gesteht gleichzeitig: «Wir haben auber auch ein wenig Angst, weil wir nicht wissen, was auf uns zukommt. 24 Stunden am Tag für ein kleines Wesen verantwortlich sein - das wird sicher eine Umstellung.»

In den Ferien auf den Malediven hatte Horn damals von ihrer Schwangerschaft erfahren. Ihr Freund war beruflich in Deutschland geblieben, sie konnte ihn wegen der Zeitverschiebung erst nicht erreichen. «Ich habe auf meinem Zimmer Selbstgespräche geführt, gelacht und geweint», erinnert sie sich. Gleichzeitig habe sie aber Angst gehabt, sich zu früh zu freuen. Denn bis es eingeschlagen hatte, ging es eine Weile.

«Das Leben um den Eisprung zu planen ist lästig»

Über ein Jahr lang hat das Paar «rumgedoktert», wie es Horn nennt, «und genauso hat es sich am Ende auch angefühlt». Sie habe sich so sehr ein Baby gewünscht, dass sie wahrscheinlich viel zu gestresst gewesen sei, mutmasst sie. «Nach einem dreiviertel Jahr war ich wirklich frustriert. Und dann fängt man mit Ovulationstests, Temperatur messen und Erfassung der fruchtbaren Tage an. Das ist anstrengend und artet in echte Arbeit aus.» Jedes Mal, wenn sie ihre Tage bekommen habe, sei sie «extrem traurig» gewesen.

Der Stress hat mit der Zeit auch die Beziehung belastet. Isabell Horn nervte ihren Freund. «Das Leben um den Eisprung zu planen ist lästig», gibt sie zu. «Aber ich konnte es nicht locker angehen, auch wenn ich versucht habe, so zu tun. Jens hat mich durchschaut und gemerkt, dass ich nicht seine Nähe suche, weil ich Lust habe, sondern weil es meine fruchtbaren Tage sind.» Erst kurz vor den Malediven hat sie aufgehört, es krampfhaft zu versuchen und alle Tests wütend in den Müll geworfen. «Und plötzlich hat es geklappt.» Heute kann sie jedem Paar mit Kinderwunsch empfehlen, es ohne Druck anzugehen. Denn, und das weiss sie jetzt, planen lässt sich ein Baby nicht.

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