IWC-Gala Topmodel Adriana Lima: «Männeruhren sind sexy!»

Auch dieses Jahr versammelte sich de Crème de la Crème der Stars an der Uhrenmesse in Genf. Hollywoodgrössen wie Kevin Spacey, Ewan McGregor oder Susan Sarandon sorgten am Dienstag für Aufruhr, aber auch Sportler, Musiker und Models nahmen sich Zeit für den glamourösen Anlass. SI online hat ihnen auf den Zahn gefühlt.

Am Stand der Schaffhauser Uhrenmarke IWC zeigte sich am Dienstag alles, was Rang und Namen hat. Und natürlich drehte sich dabei alles um die Zeit. Wie wertvoll sie ist, wie schnell schöne Momente verstreichen und wie man sie am besten nutzt. Stars wie Kevin Spacey, Adriana Lima, Moritz Bleibtreu und Ewan McGregor gaben sich am Genfer Uhrensalon die Ehre und verrieten SI online, wie sie ihre wenige Zeit am besten einteilen.

Bei Fussballstar Luis Figo, 41, beispielsweise geht nichts über das richtige Zeitmanagement. «Ich brauche immer eine Terminübersicht, sonst bin ich verloren», gestand er. Susan Sarandon sieht das ganz anders. Uhren sind für die 67-jährige Schauspielerin in erster Linie ein Accessoire, nur selten liest sie die Zeit ab. «Ich lebe im Hier und Jetzt.»

Extremsportlerin Evelyn Binsack, 46, ist es besonders wichtig, dass sie ihren Zeitmesser immer dabei hat. «Ich brauche eine sportliche Ausführung. Sie muss was aushalten können», erklärte sie. Das ist Musiker Ronan Keating, 36, weniger wichtig. Er verriet, dass er eine grosse Uhrensammlung zu Hause hat: etwa 70 Exemplare. Und auch der 54-jährige Hollywood-Star Kevin Spacey ist Uhren-Fan. «Ich finde eine solche Messe einfach toll, weil man die Uhren vor allen anderen zu Gesicht bekommt», sagte er lachend. Model Adriana Lima, 32, würde sich wohl in der selben Abteilung umsehen wie Kevin Spacey. Denn: «Ich finde Männeruhren sexy.» Damit passt sie als Markenbotschafterin perfekt zur Marke IWC, die regelmässig mit witziger Männerwerbung auf sich aufmerksam macht.

Das Motto der IWC-Gala stand ganz im Zeichen des Wassers. Passend zum Thema «Inside the Wave» tauchten die Gäste in eine Unterwasserwelt ein. Supermodel Karolina Kurkova beispielsweise fühlt sich im Wasser sowieso wohler als an Land. «Ich schwimme schon, seit ich drei Jahre alt bin», so der 29-jährige «Victoria's Secret»-Engel. «Auch mein Sternzeichen ist Fische.» Auch Tauchen mache ihr Spass, die Unterwasserwelt sei der Wahnsinn. «Doch ich muss mich noch an die Art des Atmens unter Wasser gewöhnen.»

Schauspieler Ewan McGregor, 42, stimmt ihr zu. «Unter Wasser fühle ich mich wohl. Aber bisher ist mir auch noch nie ein Hai begegnet.» Und Rennradfahrer Fabian Cancellara? Er hat auf den Malediven erste Tauch-Erfahrungen gemacht. «Dafür, dass ich Anfänger war, blieb ich ganz schön lange unter Wasser», sagte der 32-Jährige stolz im Gespräch mit SI online. Die Welt unter Wasser sei wunderschön, und irgendwie habe man das Gefühl, dass die Zeit dort unten keine Rolle spiele. «Abgesehen davon, dass man natürlich die Zeit der Sauerstoffzufuhr nicht überschreiten sollte.»

Abtauchen, die Zeit anhalten und entspannen, das könne er auch gut im Flugzeug. «Das liegt wohl daran, dass einem im Flieger gar nichts anderes übrigbleibt - man hat ja nichts zu tun. Aber auch das Gefühl, so weit weg von allem zu sein.» Evelyne Binsack und Nati-Coach Ottmar Hitzfeld, 65, fänden es toll, in besonderen Momenten einfach mal die Zeit anhalten zu können. Nach dem Erklimmen eines Berges oder einem gewonnen Fussballspiel.

Einfach mal auf der Uhr auf «Pause» drücken - das kommt für Adriana Lima hingegen nicht infrage. «Die Zeit anhalten will ich nicht - ich mag es, wenns vorangeht.» Auch der deutsche Schauspieler Moritz Bleibtreu, 42, pflichtet dem Model bei: «Aufhalten kann man die Zeit nicht, es ist immer alles in Bewegung.» Man müsse die Zeit nur zu nutzen wissen.

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