Jaden Smith & Co. Hollywood-Teenies in den Fängen einer Sex-Sekte

Geld im Übermass, ein prunkvolles Zuhause und Designer-Klamotten: Der Nachwuchs von Stars hat eigentlich alles, wovon andere träumen. Trotzdem - oder gerade deshalb - suchen immer mehr ihre Bestimmung in einer zweifelhaften Gemeinschaft. Der Orgonite Society.
Willow und Jaden Smith an MTV Video Music Awards 2013
© Dukas

Grund zur Sorge? Schauspieler Will Smiths Kinder Willow und Jaden sollen der Organite-Sekte verfallen sein.

Hollywood-Teenager ausser Rand und Band! Berühmte Kinder wie Kylie Jenner, 16, oder Jaden und Willow Smith, 13 und 15, zeigten sich in jüngster Zeit mehrere Male mit merkwürdigen Glaspyramiden oder Büchern mit der Aufschrift «Osho» auf sozialen Plattformen. Es sind Anzeichen für die Zugehörigkeit zu einer Sekte - der sogenannten Orgonite Society.

Die zweifelhafte Gemeinschaft stützt sich auf die Thesen und Experimente des österreichischen Psychoanalytikers und Sexualforschers Wilhelm Reich (1897 - 1957). In den 50ern hatte sich dieser in den USA mit der Orgon-Energie beschäftigt. Seine These: Neurosen entstünden aufgrund einer gestauten Libido. Gründer der Orgonite Society war Guru Bhagwan Shree Rajeesh, der sich später Osho nannte. Im Mittelpunkt seiner Lehren stand der Sex - unterschiedlichen Berichten zufolge soll er Anführer von über 2000 Sektenmitgliedern gewesen sein und ein Sex-Kloster in der Nähe von Bombay sowie eine Sex-Ranch im US-Bundestaat Oregon geführt haben.

Was die Hollywood-Teenager in der Sex-Sekte zu finden hoffen, wissen nur sie selbst. Wenn überhaupt. Sie scheinen jedenfalls dankbares Ziel solcher Gemeinschaften zu sein. «Sie sind jung, verletzlich und auf der Suche nach etwas, woran sie glauben können. Die Ideologien der Sekte sind da sehr verführerisch», sagt ein Insider dem «Star Magazine». Besonders Jaden Smith sei der Glaubenslehre verfallen. «Er hält sich neuerdings für eine Art Philosophen.»

«Hannah Montana»-Star Moises Arias soll die Smith-Geschwister zur Orgonite Societey gebracht haben - ausgerechnet er, der kürzlich mit einem Twitterfoto von sich und Willow für Furore sorgte. Darauf war der 20-Jährige mit der 13-Jährigen auf einem Bett zu sehen. Das Problem für die US-Sittenwächter: Er hatte kein T-Shirt an - zu sexy für die minderjährige Willow. Jada Pinkett-Smith verteidigte ihre Tochter schon kurz nach der Veröffentlichung des Schnappschuses. «Auf dem Bild kann ich absolut nichts Anstössiges erkennen! Ihr tut so, als wärt ihr einem Pädophilen auf die Schliche gekommen. Das ist absolut nicht cool!»

Cool oder nicht cool - das Bild hat nun sogar das Jugendamt auf den Plan gerufen, wie Radaronline.com berichtet. «Das Department ermittelt seit letzter Woche und nimmt die Untersuchungen sehr ernst.» Die Behörden haben ein Auge auf die Erziehungsmethoden von Hollywood-Star Will Smith und Jada Pinkett-Smith geworfen. Und sie werden spätestens jetzt auch den Kult um die Orgonite-Sekte ihrer Kinder genauer unter die Lupe nehmen.

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