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Der royale Jahresrückblick: Die Norweger

Mette-Marits Krankheit überschattet alles

Hochzeiten, Babys, Todesfälle, Schicksalsschläge: Wir blicken zurück und zeigen, was die Königinnen und Könige, Prinzessinnen und Prinzen im Jahr 2018 beschäftigt hat - in Teil 7 stehen die norwegischen Royals im Mittelpunkt.

Bis in den Herbst hinein schien es, als sei das Jahr 2018 für die norwegischen Royals ein recht ruhiges. Keine Verlobungen, keine Babys, keine Skandale. Höhepunkt bis dahin war der 50. Hochzeitstag von König V. Harald und Königin Sonja, beide 81, Ende August. Sie feierten im kleinen Rahmen, mit Gottesdienst, Dinner und zeigten sich ihrem Volk auf dem Schlossbalkon. Als Erinnerung veröffentlichten sie ein herrlich unkonventionelles und normales Bild mit ihren Liebsten.

Die Schocknachricht

Dann aber die Nachricht, die im Oktober zahlreiche Royal-Fans in grosser Sorge versetzte: Kronprinzessin Mette-Marit, 45, ist schwer erkrankt, unheilbar krank. Sie leidet an einer seltenen Form von Lungenfibrose, wie der Hof bekannt gab. Bei dieser Krankheit greift das Immunsystem des Körpers das eigene Gewebe an. Gesundes Lungengewebe vernarbt, weshalb den Betroffenen immer weniger Lungenkapazität zur Verfügung steht. Die Folge sind Atemnot und Abgeschlagenheit - bei schweren Formen der Lungenfibrose beträgt die Lebenszeit sogar nur ein bis zwei Jahre.

Mette-Marit sei zwar schon seit mehreren Jahren krank, ohne aber die Ursache zu kennen. Doch als es letztes Jahr schlimmer geworden sei, habe sie sich intensiven Untersuchungen unterzogen, erzählte die Kronprinzessin in der norwegischen TV-Sendung «Dagsrevyen». Nach den Untersuchungen konfrontierten die Ärzte sie dann mit der Diagnose: «Immerhin wissen wir jetzt, was es ist.»

«Ich denke, wir können es schaffen»

Es sei nie angenehm, öffentlich über den eigenen Gesunheitszustand zu sprechen, gab eine sichtlich aufgewühlte Mette-Marit zu. «Es ist klar, dass wir vor weiteren Untersuchungen und Behandlungen stehen», meinte die dreifache Mutter. Entsprechend wird sie wohl auch in Zukunft öfters auf öffentliche Termine verzichten müssen. Der Zeitpunkt, die Krankheit publik zu machen, sei nun richtig gewesen.

Dies sagte auch Kronprinz Haakon, 45, wenige Tage später an einer Veranstaltung: «Denn das Programm der Kronprinzessin muss hin und wieder angepasst werden, aber ich denke, wir können es schaffen.» Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit auch für den positiven Zuspruch, den sie erhalten hätten. Worte, die sie gut gebrauchen könnten. Auch in Zukunft.

Im achten Teil unseres Jahresrückblicks schauen wir nach Monaco, wo sich das Fürstenhaus gleich mehrfach über Nachwuchs freuen durfte. 

Von Yasmin Rosner am 29. Dezember 2018