Der Ex-Radprofi darf endlich wieder mit seinen Kindern sprechen Jan Ullrichs Söhne geben ihm Kraft

Endlich! Jan Ullrich hat wieder Kontakt mit seinen Söhnen. Am elften Geburtstag von Sohn Max durfte der Ex-Radprofi mit seiner Familie telefonieren. Sie geben ihm Kraft in einer schweren Zeit.
Jan Ullrich
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Er erhält Kraft, die er so dringend benötigt: Jan Ullrich.

Es ist genau das, was Jan Ullrich, 44, jetzt braucht: Noch-Ehefrau Sara Steinhauser, 40, hat ihm erlaubt, mit seinen drei Söhnen zu telefonieren. «Es war sehr harmonisch. Wir haben eine knappe halbe Stunde gesprochen», sagt Ullrich gegenüber «BILD».

Eigentlich - so müsste man meinen - die normalste Sache der Welt. Doch nicht für Jan Ullrich. Der Tour-de-France-Sieger von 1997 hatte seit Ostern kaum mehr Kontakt zu seinen Liebsten. Nach zwölf Jahren Ehe hat ihn seine Frau mit den Kindern im Juni verlassen und ist zurück nach Deutschland gezogen.

Neue Motivation für seine Therapie

Das Telefonat mit seinen Kindern Max, 10, Benno, 7, und Toni, 5, habe den Ex-Radprofi nun beflügelt. «Aus Liebe zu meinen Kindern mache ich eine Therapie», sagt Ullrich gegenüber «BILD». 

Jan Ullrich Til Schweiger Mallorca Frau Sara
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Jan Ullrich mit seiner Frau Sara. Die Ehe zerbrach Anfang 2018.

Noch in dieser Woche will er die Therapie wegen Drogen- und Alkoholproblemen beginnen. Dafür kehrt der Wahl-Mallorquiner nach Deutschland zurück, wo ihn auch seine Frau und die Kinder besuchen sollen.

Der Eklat auf Mallorca

Letzten Freitag randalierte Jan Ullrich in der Villa seines Nachbarn Til Schweiger, 54, auf Mallorca. Die Folge: Verhaftung und eine Nacht im Gefängnis.

Jan Ullrich Til Schweiger Mallorca
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Til Schweiger hat auf Mallorca die Hollywood-Fassung seines Filmes «Honig im Kopf» fertiggestellt. 

Vor wenigen Tagen sprach Jan Ullrich zum ersten Mal über den Vorfall: In einem Interview mit «Bild» spricht der 44-Jährige über seine Probleme, die schwierige Zeit nach der Trennung von seiner Familie und gibt zu, dass er ein Drogenproblem habe. 

«Aus Liebe zu meinen Kindern mache ich jetzt eine Therapie. Die Trennung von Sara und die Ferne zu meinen Kindern – die ich seit Ostern nicht gesehen und kaum gesprochen habe, haben mich sehr mitgenommen. Dadurch habe ich Sachen gemacht und genommen, die ich sehr bereue.» 

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