Jill Hansen Bizarrer Mordversuch! Sexy Surferin überfährt Oma

Körperverletzung, Auftragskiller und jetzt auch noch eine Festnahme wegen Mordversuchs: Jill Anjuli Hansen aus Honolulu hat nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Auto eine 73-jährige Rentnerin überfahren. Dabei stand sie gerade an der Schwelle, professionelle Surferin zu werden.
Jill Hansen Surferin unter Mordverdacht
© via Facebook.com

Trotz Engelsflügel auf dem Rücken ein Teufelchen: Surferin Jill Hansen hat eine lange Polizeiakte.

«Ich werde ein Profi! Ich habe soooo hart gearbeitet, um das eines Tages zu erreichen. Ich bin so dankbar für all die Unterstützung der Surfer und der ASP», triumphierte Jill Anjuli Hansen am Freitag, 14. Mai, auf ihrem Facebook-Profil. Endlich sollte die 30-Jährige aus Hawaii in die ASP - der Vereinigung der professionellen Surfer - aufgenommen werden. Wenn da nicht noch etwas dazwischen gekommen wäre... Wenige Stunden nach ihrer Jubel-Nachricht klicken bei der schönen Blondine die Handschellen, ihre Surfkarriere kann sie sich erstmal abschminken. Stattdessen wird sich Hansen vor der Justiz verantworten müssen. Wegen Mordversuchs!

Nach einem Streit in ihrer Heimatstadt Honolulu hat Hansen am Wochenende die 73-jährige Elizabeth Conklin schwer verletzt. Die beiden Frauen hatten sich eine Auseinandersetzung auf offener Strasse geliefert, Hansen soll der älteren Dame anschliessend im Wagen gefolgt sein und sie vor ihrer Haustüre überfahren haben.

Damit nicht genug: Die Wellenreiterin stieg danach auch noch aus, um sich zu vergewissern dass ihr Manöver erfolgreich gewesen war. Dann stieg sie wieder ein, legte den Rückwärtsgang ein - und wollte nochmals über die Frau fahren. Doch dazu kam es nicht. Ein Augenzeuge schlug so lange mit einem Brecheisen auf Hansens Autoscheiben ein, bis diese zu Fuss flüchtete. Stunden später haben sie Polizeibeamte verhaftet. «Der Mann sah, was die Frau vorhatte und handelte. Er hat mir das Leben gerettet», sagt das Opfer, das noch im Spital liegt, gegenüber ABCNews. Sie ist mit Prellungen und Schürfungen davongekommen.

Die Geschichte klingt bizarr. Doch so unschuldig wie Hansen auf den ersten Blick scheint - sie hat sich riesige Engelsflügel auf den Rücken tätowieren lassen - ist sie nicht. Die Liste ihrer kriminellen Vergangenheit ist lang: Es läuft bereits ein Verfahren gegen sie wegen Körperverletzung. Gemäss «Daily Mail» ist sie seit Februar bereits dreimal wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt worden. Und ihr Vater hat laut TV-Sender «Hawaii News Now» eine einstweilige Verfügung gegen seine Tochter erwirkt, weil sie via Facebook nach einem Auftrags-Killer gesucht hatte, der ihn und seine Familie umbringen sollte.

Facebook scheint sowieso ein wichtiger Bestandteil im Leben der jungen Frau zu sein. Auf ihrer Seite zelebriert Hansen ihr Surferleben, postet unzählige sexy Bilder von sich im Bikini - auf und neben dem Wasser. Die Plattform hat sie zudem schon mehrere Male dafür benutzt, um mit Selbstmord zu drohen. Sogar ein Foto von einer Pillendose hatte sie gepostet und sich bereits von ihren Fans verabschiedet. Wann sie sich wohl auf Facebook zu ihrer Attacke äussern wird? Gegen eine Kaution von einer Million Dollar könnte Hansen nämlich demnächst wieder auf freiem Fuss sein.

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