Blonder Engel mit Gewehr US-Teenie prahlt mit toten Tieren auf Facebook

Löwe, Nashorn, Antilope, Zebra und Büffel - bereits im Alter von 14 Jahren hat Kendall Jones etliche Tiere geschossen. Ihre Jagd-Erfolge teilt die heute 19-Jährige mit der Öffentlichkeit auf Facebook und stösst damit bei den meisten auf Unverständnis.

Blonde Haare, blaue Augen, unschuldiges Lächeln - Kendall Jones ist ein ganz normaler, amerikanischer Teenager. Glaubt man, wenn man ihr Facebook-Profil nicht kennt. Die 19-Jährige hat nämlich ein ungewöhnliches Hobby. Sie liebt es, wilde Tiere in Südafrika zu jagen.

Bereits im Alter von 14 Jahren erlegte sie die «Big Five» - dazu zählen der afrikanische Elefant, das Nashorn, der afrikanische Büffel, der Löwe und der Leopard - und gilt somit als jüngste Person, die sich den Traum eines jeden Grosswildjägers erfüllt hat. Ihr nächstes Ziel: Die «Dangerous Seven». Einzig das Krokodil fehlt ihr noch. Denn das Nilpferd hat sie im Jahr 2009 erlegt, als sie für ihre «Big Five»-Tour in Südafrika unterwegs war. Die Leidenschaft, Tiere zu töten, teilt Kendall Jones mit ihrem Vater. Mit neun Jahren reiste sie mit ihrer Familie zum ersten Mal nach Zimbabwe, um ihrem Papa auf der Jagd zuzusehen. Damals hätte sie unbedingt ein Tier schiessen wollen, doch sie sei leider noch zu klein für die Waffen ihres Dads gewesen, schreibt die Studentin auf ihrer Facebook-Seite.

Dass sie auf sozialen Netzwerken mit ihren Jadg-Erfolgen prahlt, kommt nicht bei allen gut an - sogar andere Jäger können mit Jones' Fotos nichts anfangen. «Ich bin selbst Jäger und stolz darauf. Aber ich esse, was ich schiesse, und jage nur Tiere, um Überpopulation zu verhindern. Trophäen-Jagd von majestätischen und seltenen Tieren ist einfach nur krank», schreibt beispielsweise ein Facebook-Nutzer. Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Wie «The Sun» schreibt, wollen tausende User das Profil der Teenagerin sperren lassen. Und Südafrikaner wollen ihr verbieten, jemals wieder einen Fuss in ihr Land zu setzen. Im Internet gibts schon eine entsprechende Petition. Beinahe 7000 Menschen unterstützen das Anliegen mit ihrer Unterschrift, über 219'000 haben die Seite geliked.

Kendall Jones selbst versteht die ganze Aufregung nicht, wie sie auf ihrem Profil immer wieder betont. Sie sieht sich nämlich nicht als Killerin gefährdeter Tiere, sondern vielmehr als Wildtierschützerin...

Auch interessant