Besuch im Weissen Haus Was macht Kim Kardashian bei Donald Trump?

Kim Kardashian ist die Königin des Reality-TV. US-Präsident Donald Trump empfing sie nun im Oval Office, was die Amerikaner kontrovers aufnehmen.
Kim Kardashian Donald Trump
© Twitter

Ein ungewohntes Paar: Reality-TV-Star Kim Kardashian im Oval Office bei US-Präsident Donald Trump.

Dass Donald Trump, 71, schöne Frauen nicht schmäht, ist längst bekannt. Doch, dass Kim Kardashian, 37, dereinst in seinem Büro auftauchen würde, hätte wohl selbst er nicht gedacht.

«Grossartiges Treffen mit Kim Kardashian heute, haben über Gefängnisreform und Verurteilungen gesprochen», schreibt Trump auf Twitter. Tatsächlich engagiert sich der Reality-TV-Star seit Kurzem für Alice Marie Johnson, die seit 1996 wegen Drogendelikten einsitzt. Die 63-Jährige büsst eine lebenslange Haftstrafe ab. Kardashian setzt sich bei Trump für eine Begnadigung der Frau ein.

Dass Kardashian die gewünschte Begnadigung erreicht, dürfte schwierig sein. So verschärfte die Regierung unter Trump den Umgang mit Drogendelikten.

Ehemann Kanye West ist Trump-Anhänger

Dem Besuch sollen monatelange Verhandlungen vorausgegangen sein. Im Netz wird hitzig darüber spekuliert, weshalb es Kardashian ins Weisse Haus schaffte. Einerseits ist Donald Trump selbst eine bekannte TV-Figur, er liebt das Showbusiness mindestens so wie Kardashian. Andrerseits ist ihr Ehegatte, der Rapper Kanye West, 40, ein bekennender Trump-Fan.

Galerie: Die Trumps in Bildern

Die Reaktionen auf Kardashians Besuch beim Präsidenten fallen gemischt aus. Die einen loben Trump, mit Kardashian eine Persönlichkeit eingeladen zu haben, die mit ihren über 110 Millionen Instagram-Followern die Aufmerksamkeit von jungen Amerikanern auf Politik zieht.

Andere machen sich über die Audienz der Trash-Queen lustig. So schreibt einer: «Du bist jetzt Melania». Eine Anspielung darauf, dass sich Trumps Gattin schon lange nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigte.

Ein anderer schreibt: «Ich sehe, der Gipfel mit Kim steht wieder auf der Agenda.» Trump willigte ein, den nordkoreanischen Führer Kim Jong-un, 34, zu treffen, sagte den Gipfel dann aber wieder ab, um ihn später wieder in Betracht zu ziehen.

 

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