Nach den Anschlägen in Spanien Royals, Politiker und Stars zeigen sich schockiert

Spanien wird vom Terror erschüttert. In Barcelona rast ein Auto in eine Menschenmenge, mindestens 13 Menschen werden getötet, rund 100 verletzt. Im Küstenort Cambrils kommt es kurz darauf zu einem zweiten Anschlag. In den sozialen Medien zeigen sich auch die Stars betroffen.
Teaser König Felipe Königin Letzizia Christa Rigozzi Messi
© Dukas / Instagram Christa Rigozzi / Facebook Leo Messi

Das spanische Königspaar, Christa Rigozzi und Lionel Messi sind nur drei von vielen bekannten Persönlichkeiten, die sich in den sozialen Medien zu den Anschlägen in Spanien äussern.

«Es sind Mörder, schlichtweg Verbrecher, von denen wir uns nicht terrorisieren lassen. Ganz Spanien ist Barcelona. Las Ramblas werden wieder allen gehören.» Diese klaren Worte stammen vom spanischen König Felipe, 49. Die berühmte Einkaufsstrasse Las Ramblas, an dem der Anschlag stattfand, ist einer der belebtesten Orte in Barcelona.

Und König Felipe ist nicht alleine in seiner Trauer. Auch das belgische Königshaus äussert seine Anteilnahme und sein Entsetzen. «Wir drücken unsere tiefste Anteilnahme aus für seine Majestät König Felipe und das spanische Volk nach der grausamen und barbarischen Attacke in Barcelona.»

Es ist klar: Solche Taten erschüttern die Welt. Mit einer klaren Botschaft gegen den Hass meldet sich auch Pop-Star Madonna, 59, in den sozialen Medien. «Wir brauchen mehr Licht in dieser Welt. Betet für Barcelona und zündet eine Kerze an!», schreibt sie auf Instagram:

 

We need more. light in this World! Say A Prayer and Light a candle for Barcelona!

Ein Beitrag geteilt von Madonna (@madonna) am

17. Aug 2017 um 17:16 Uhr

Einer, dem die Anschläge besonders unter die Haut gehen dürften, ist FC-Barcelona Star Lionel Messi, 30. Auf Facebook erhebt auch der Fussballer seine Stimme für Frieden und Einigkeit: «Wir werden nicht aufgeben. Wir, die in einer friedlichen Welt ohne Hass leben wollen, in der Respekt und Toleranz die Grundlage unseres Zusammenlebens sind.»

Auch Cristiano Ronaldo, 32, äussert sich auf Twitter. Gestern Donnerstag drückte er zuerst seine Solidarität mit den Angehörigen der Opfer aus. Heute Freitag postete er dann ein Bild vom Training seines Fussballclubs Real Madrid während einer Schweigeminute.

Doch oft fehlen auch die richtigen Worte. Man ist schockiert und sprachlos. So geht es zum Beispiel der Schweizer Moderatorin und Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi, 34.

 

#queTristeza #barcelona #atentado #lasramblas #lloro #contigo #orar por los #inocentes

Ein Beitrag geteilt von Christa Rigozzi (@christarigozzi) am

17. Aug 2017 um 15:07 Uhr

Auch aus der Politik melden sich zahlreiche Stimmen. Zum Beispiel der ehemalige US-Präsident Barack Obama, 56, und seine Frau Michelle, 53. Sie denken an die Opfer von Spanien und deren Familien und verprechen, dass die Amerikaner immer zu ihren spanischen Freunden stehen werden.

Natürlich twittert auch der aktuelle US-Präsident, Donald Trump, 71. Er meldet sich gleich mit zwei Tweets. Während er im ersten den Anschlag in Barcelona im Namen der Vereinigten Staaten verurteilt und Spanien Hilfe zusicherte...

...sorgt sein zweiter Tweet aktuell für einige Kritik. In diesem fordert Trump dazu auf, die Methoden von General John Pershing, †88, zu studieren. John Pershing liess Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Philippinen muslimische Gefangene mit Projektilen exekutieren, die zuvor in Schweineblut getaucht wurden - um ihnen den Weg ins Paradies zu versperren. Mit Bezug auf die nie bewiesene Geschichte zieht Trump das Fazit: «Anschliessend gab es für 35 Jahre keinen radikal-islamischen Terror mehr.

Aus der Schweiz meldet sich Bundespräsidentin Doris Leuthard, 54, über Twitter und verurteilte die Anschläge in Spanien.

Kritik kommt von Natalie Rickli, 40. Sie fragt sich, wie ernsthaft die Beileid-Bekundungen seien.

Auch interessant