Willem-Alexander & Máxima Die niederländischen Royals gedenken der MH17-Opfer

Das holländische Königspaar trauert um die Opfer, die beim Flugzeugabsturz der Malaysian Airlines ums Leben gekommen sind. In Den Haag gedenken König Willem-Alexander und Königin Máxima den 193 verstorbenen Niederländern, die an Bord von MH17 waren.

Mit zusammengepressten Lippen und schmerzverzerrtem Blick trugen sich König Willem-Alexander, 47, und Königin Máxima, 43, am Wochenende im «Ministerium für Sicherheit und Gerechtigkeit» in Den Haag in die Kondolenzliste ein. Mit der Geste will das Königspaar den Angehörigen der Opfer des Flugzeugabsturzes über der Ostukraine sein tiefes Mitgefühl aussprechen. «Viele Tausende Menschen in unserem Land und anderswo trauern um den Verlust von Angehörigen, Freunden, Kollegen, Klassenkameraden und Bekannten. In unseren Gedanken sind wir bei ihnen. Mit allen Betroffenen fühlen wir sehr mit», schrieb der König laut der «Tiroler Tageszeitung» in das Kondolenzbuch.

Am Montag wollen sich Willem-Alexander und Máxima zudem mit den Angehörigen treffen, um ihnen persönlich ihr Beileid zu bekunden. Neben dem König und der Königin werden auch Mitglieder der Regierung an dem nicht-öffentlichen Treffen teilnehmen und mit den Hinterbliebenen der Opfer sprechen, wie Ministerpräsident Mark Rutte, 47, am Sonntagabend in Den Haag mitteilte.

Bei dem Absturz einer Malaysian-Airlines-Maschine kamen vergangene Woche 298 Menschen ums Leben - 193 stammten aus den Niederlanden. Bereits am Donnerstag meldete sich Willem-Alexander zu Wort. «Ich bin zutiefst bewegt von der schrecklichen Nachricht über den Absturz des Fluges MH17 über dem Gebiet der Ukraine. Wie der Rest des Landes verfolgen meine Frau und ich die Nachrichten und wir hoffen, dass es bald mehr Klarheit gibt.»

Die niederländische Regierung möchte so schnell wie möglich Klarheit über den Absturz der Boeing 777, die auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur war, erhalten. Der Ministerpräsident habe in intensiven Gesprächen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, 61, klargemacht, dass er «die Verantwortung gegenüber den Rebellen tragen muss». «Ich habe ihm gesagt, dass er der Welt zeigen muss, dass er helfen will», so Rutte.

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