Prinz Friso Königin Margrethe: «Weiss nicht, was man hoffen soll»

Erstmals spricht Margrethe von Dänemark über den schrecklichen Unfall von Prinz Friso - als Königin und als Freundin seiner Mutter, Königin Beatrix. «Es sieht gar nicht gut aus», sagt sie.
Königin Margrethe von Dänemark ist in Gedanken bei ihrer Freundin Königin Beatrix und dessen Sohn Friso, der im Wachkoma liegt.
© Dukas Königin Margrethe von Dänemark ist in Gedanken bei ihrer Freundin Königin Beatrix und dessen Sohn Friso, der im Wachkoma liegt.

Der Unfall von Friso, 43, am 17. Februar veränderte das Leben von Königin Beatrix der Niederlande, 74, und ihrer Familie auf einen Schlag. Nachdem ihr zweitältester Sohn im österreichischen Skigebiet Lech bei einem Lawinenunfall verunglückte, erlitt er einen schweren Hirnschaden und wird womöglich nie mehr aus dem Koma erwachen. Erst vergangene Woche kehrte Königin Beatrix, die mit ihrer Schwiegertochter Mabel, 43, und den Enkelinnen Luana, 6, und Zaria, 5, mit Friso nach London in eine Spezialklinik mitgereist war, nach Holland zurück - die königlichen Pflichten riefen.

Seither versucht die Königin, sich im Alltag zu beweisen, lächelt an ihren öffentlichen Terminen tapfer, doch kann sie die Sorge um ihren Sohn nicht verbergen. Es ist die härteste Zeit für sie seit dem Tod ihres Mannes Prinz Claus im Jahr 2002. Klar, dass ihre enge Freundin Königin Margrethe von Dänemark, 71, in Gedanken bei ihr ist. Die beiden sind nicht nur Halbcousinen zweiten Grades, sondern auch seit ihrer Jugend miteinander befreundet.

Wie auf bunte.de zu lesen ist, sprach die dänische Königin nun erstmals öffentlich über den Unfall. «Was passiert ist, ist fürchterlich. Eine schreckliche Tragödie. Es sieht auch gar nicht gut aus», habe sie gegenüber der dänischen Illustrierten «Billed Bladet» gesagt. Und völlig betroffen hinzugefügt: «Es ist so tragisch für die ganze Familie. Man kann nur hoffen ..., nein, ich weiss nicht. Ich weiss nicht einmal, was man hoffen soll.»

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