Zum 20. Todestag von Lady Di Teil 7: Ihr Verhältnis zur Queen

Am 31. August jährt sich Dianas Todestag zum 20. Mal. SI online blickt deshalb jeden Tag im August zurück - auf das Leben der Königin der Herzen, den tragischen Unfall in Paris und das Erbe, das sie hinterlassen hat. Teil 7 beleuchtet Dianas Beziehung zu ihrer Schwiegermutter.

Am Anfang ist Queen Elizabeth von der zukünftigen Frau ihres Sohnes begeistert. Diana sei die perfekte Gattin an der Seite des künftigen Thronfolgers, sei gut erzogen, schüchtern und entstamme der richtigen Schicht. Doch schnell wird das Verhältnis zwischen Schwiegertochter und Königin angespannt. 

Diana will sich nichts sagen lassen. Das macht sie auch in dem Interview mit BBC-Journalist Martin Bashir 1995 deutlich. «Ich mache Dinge anders, halte mich nicht an Regeln und agiere mit dem Herzen, nicht mit dem Kopf.» Anders als die Queen, die um die Existenz der Monarchie bedacht ist. Ein Insider meint einst: «Sie [die Queen; Anm.d.Red.] fand, dass das hübsche Mädchen eine Aussenseiterin ist, die sich nicht an die Dinge hielt, die die Familie von ihr verlangte. Es passte einfach nicht zusammen. Anfangs hatte sie noch Verständnis, aber später hatte sie kein Mitgefühl mehr für sie.»

Kein Draht zu Diana

Lady Pamela Hicks, deren Tochter Brautjungfer an der Hochzeit von Charles und Diana war, hat ein ähnliches Bild von Diana. «Alles war ihr zu langweilig. Stattdessen wollte sie lieber ihre Musik hören, in die Disco oder an ein Konzert gehen», sagt sie zur «Vanity Fair»

Die Autorin des Buches «The Queen's Speech: An intimate Portrait of the Queen in her own Words», Ingrid Seward, sagt im Gespräch mit dem «People»-Magazin: «Die Queen wollte Diana eigentlich helfen, doch sie fand keinen Draht zu ihr.» Das habe auf Gegenseitigkeit beruht. Die Queen sei aber auch mit der Situation und Diana als Mensch überfordert gewesen. «Sie wusste nicht, wie sie mit dem jungen Mädchen umgehen sollte.»

Nach Jahren versöhnliche Worte

Das Verhältnis wird nicht besser, als die Ehe zwischen Charles und Diana zu kriseln beginnt und die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. 1995 forciert die Queen schliesslich die Scheidung. 

Es verstreichen viele Jahre, bis die Queen gemäss der «Daily Mail» versöhnliche Worte für ihre einstige Schwiegertochter findet. «Vielleicht haben wir Diana letztlich doch viel zu verdanken», soll die Monarchin beim Tee nach Aussage eines Freundes der Familie gesagt haben. Sie würde in ihren Enkeln William und Harry Dianas Wesen wiedererkennen und sehen, wie sich das auf das Volk auswirkt. «Sie sieht Diana in ihnen. Ihren Sinn für Humor, ihren lockerer Umgang mit den Menschen. Die Queen würde wohl nie wieder sagen, dass Diana nichts für die Familie getan hat.»

Lady Diana: Ihr Leben in Bildern

Teil 8: Dianas Männer und Affären

Im Dossier: Alle Teile der Diana-Serie.

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