Eine Mutter spricht Klartext Lara Stone: «Ich hasste meine Schwangerschaft»

Nach der Geburt ihres Babys gönnte sich Model Lara Stone eine Auszeit. Jetzt meldet sie sich mit einem Paukenschlag zurück: Das Model stand gerade - gestylt von Kate Moss - für die «Vogue» vor der Kamera. Und nimmt in einem Interview über ihre Babypfunde kein Blatt vor den Mund.
Lara Stone Vogue-Shooting Wölfe von Kate Moss
© Mario Sorrenti / Vogue UK

Mit Wölfen in der britischen «Vogue»: Lara Stone ist definitiv zurück aus dem Mutterschaftsurlaub.

Zwölf Wölfe für Lara Stone, 30! In einem Fotoshooting für die britische «Vogue» mischt sich das Topmodel mit der Zahnlücke als Rotkäppchen unters Wolfsrudel - spärlich bekleidet, mit dunklem Augen-Make-up und nassem Haar. Keine Geringere als Stilikone Kate Moss, 40, zeichnete sich für das Styling verantwortlich, Star-Fotograf Mario Sorrenti schoss die Fotostrecke. Es ist ein fulminantes Comeback für Mama Stone: Vor 14 Monate kam ihr Söhnchen zur Welt, seither war die Niederländerin mehr oder weniger weg vom Modelbusiness und konzentrierte sich auf den kleinen Alfred.

Und offensichtlich auch auf ihre Figur. Makellos wie eh und je meldet sich Stone jetzt zurück. Dabei bangte sie ganz schön um ihre Topmasse, wie sie in einem aktuellen Interview mit «Sunday Times Style» unverblümt zugibt. «Es war schockierend zu sehen, wie sehr sich mein Körper veränderte», sagt sie. Mehr noch: Sie habe es gehasst, schwanger zu sein. «Und ja, ich machte mir Sorgen über die Veränderungen, weil mein Körper mein Job und mein Einkommen ist. Ich liebe es zu arbeiten, ich will nicht herumsitzen.»

Das musste Stone jedoch bald zwangsweise. Bereits in der zehnten Woche trug sie Schwangerschaftshosen. Und musste deshalb ihren Modeljob vorübergehend aufgeben. «Das Schwangersein beeinflusste meine Arbeit ganz schön früh - es war nicht so, dass du bis zum achten Monat arbeiten kannst.»

Lara Stone schwanger Babybauch 2012
© Dukas

Lara Stone bangte während ihrer Schwangerschaft um ihre Modelfigur.

Stone wurde buchstäblich ausgemustert. Als sie zu einem Modeljob kam, war bereits eine Konkurrentin da. «Ich war wirklich wütend», betonte sie bereits Anfang Juni im Gespräch mit «The Evening Standard». «Ich hatte noch nicht mal meinen Drei-Monats-Ultraschall und war sehr verletzt. Ich hatte keine Arbeit mehr.»

Mehr als ein Jahr nach ihrer Niederkunft ist Stone wieder dick im Geschäft. Neben dem «Vogue»-Auftrag hat sie sich eine Werbekampagne für Calvin Klein und Stella McCartney ergattert, ist ausserdem das Gesicht von L'Oréal. Eine Nanny greift ihr inzwischen unter die Arme. Schliesslich sei auch ihr Mann, Schauspieler David Walliams, 42, viel unterwegs. «Manchmal kann man nichts machen und man muss Alfred ein paar Tage bei der Nanny lassen.»

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