Intimer Einblick in ihr Seelenleben Lilly Becker fühlt sich bipolar

Boris Beckers Noch-Ehefrau Lilly gibt in einem ausführlichen Interview Einblick in ihre gescheiterte Ehe und enthüllt, dass ihr ihre Psyche manchmal Probleme macht. 
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Lilly Becker bei einem ihrer ersten Auftritte nach der Trennung von Boris.

In dem holländischen Magazin «Linda» gab Lilly Becker ein überraschend offenes Interview und liess tief in die Probleme ihrer Ehe mit Boris und ihr eigenes Seelenleben blicken. So erzählte die 42-Jährige, dass sie und die Tennis-Legende bereits 2017 versuchten, ihre Ehe mit einer Therapie zu retten.

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Boris und Lilly Becker haben den gemeinsamen Sohn Amadeus, 8.

«Der Therapeut sagte zu mir: Halt den Mund und sei ruhig! Lass ihn aussprechen! Das war urkomisch, aber er hatte recht. Ich war das zu diesem Augenblick nicht mehr gewohnt», sagt das Model. Es sei für sie auch nicht immer einfach gewesen, auf Boris' Bedürfnisse einzugehen. Sie gibt offen zu: «Manchmal fühle ich mich, als wäre ich bipolar»

«Mal bin ich superglücklich, dann jammernd auf der Couch»

Sie erklärt ihre Verfassung auch gerade selber: «An einem Tag bin ich superglücklich, am nächsten Tag liege ich jammernd auf der Couch. Ich mache dieses Interview auch, damit ich vielleicht anderen helfen kann, die in derselben Situation sind.»  

Dass die Geldprobleme ihres Mannes der Grund für das Scheitern der Ehe war, bestreitet Lilly Becker: «Boris und ich wissen, dass das nicht wahr ist. Ignorante Hater wird es immer geben!» Offensichtlich hofft die Holländerin, dass es zwischen ihr und ihrem Mann noch für eine Freundschaft reicht. «Eines Tages blickst du zurück und erkennst, wie lange du versucht hast, alles zusammenzuhalten. Dann sagst du besser: ‹Lass uns aufhören und unsere Freundschaft retten.›»

Bildergalerie: Das wilde Lieben des Boris Becker

Doch nachdem bereits die Polizei bei den Beckers anrücken musste, weil das Paar so lautstark gestritten hatte, steht dieser fromme Wunsch allerdings noch in den Sternen. Boris Becker sagte nach der Trennung, dass er und Lilly versuchen wollen, ihre Probleme vernünftig und zum Wohle ihres gemeinsamen Sohnes Amadeus lösen wollen. 

Auch er stritt ab, dass seine vermeintliche Insolvenz Einfluss auf die Probleme des Paares gehabt habe und versicherte, dass seine Noch-Ehefrau und sein Kind finanziell keine Not leiden müssen. «Ich werde, wie auch bei meinen anderen Kindern, auch auf meinen Sohn Amadeus gut aufpassen. Und auch meine Frau wird sicherlich gut wegkommen.»

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