Ian Watkins Pädophil! Der Lostprophets-Sänger gesteht Kindsmissbrauch

Versuchte Vergewaltigung an einem Baby und sexuelle Übergriffe an Kindern - die Vorwürfe gegen Ian Watkins wiegen schwer. Vor Gericht hat der Lostprophets-Sänger jetzt ein schockierendes Geständnis abgelegt: Er habe sich in elf Fällen des Kindsmissbrauchs schuldig gemacht.
Lostprophets Ian Watkins Kindsmissbrauch
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Ian Watkins ist eigentlich ein gefeierter Rockstar. Doch nun kommt seine dunkle Seite ans Licht.

Anfang Oktober gab die walisische Rockband Lostprophets ihre Trennung bekannt. Nach Millionen von verkauften Alben und 15 gemeinsamen Jahren sei es inzwischen nicht mehr möglich, so weiterzumachen, schreibt die Band auf Facebook. Keine Überraschung, denn Frontmann Ian Watkins muss sich derzeit vor Gericht verantworten. Und dabei handelt es sich so gar nicht um ein Kavaliersdelikt oder einen Bubenstreich - sondern um ein äusserst schweres Verbechen! Der 36-Jährige ist unter anderem angeklagt, mehrere Kinder sexuell missbraucht zu haben, inklusive versuchter Vergewaltigung an einem Baby. Weiter wird ihm der Besitz und die Veröffentlichung von pornografischem Material mit Minderjährigen vorgeworfen.

Bislang stritt er alles ab - doch am vergangenen Dienstag gab er erstmals zu, in elf von 24 Fällen schuldig zu sein, schreibt Mirror.co.uk. «Er war ein entschlossener und überzeugter Pädophiler», sagt Mr. Clee, der Hauptankläger. So hat er unter anderem Kinder unsittlich berührt. Zwei junge Mütter sitzen deshalb ebenso auf der Anklagebank: Sie sind geständig, ihre Neugeborenen ihrem Rockstar-Idol für sexuelle Handlungen zur Verfügung gestellt zu haben. Zur Vergewaltigung eines Babys sei es nur aus einem Grund nie gekommen: Ian Watkins stand zum Zeitpunkt der angestrebten Tat zu sehr unter dem Einfluss von Drogen, wie er selbst sagt.

Dem Musiker wird des Weiteren vorgeworfen, seinen Status gezielt ausgenutzt haben, um Kinder zu missbrauchen. Seine Ex-Freundin behauptet gemäss Mirror.co.uk, dass sie die Polizei schon vor vier Jahren über seine abartige Neigung informiert habe. Das Urteil wird am 18. Dezember erwartet.

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