Wegen Herzinfarkt oder gestellten Paparazzi-Bildern? Meghan Markles Vater kommt doch nicht zur Hochzeit

Alles schien ein Happy-End zu nehmen: Thomas Markle, der Vater von Meghan, wollte seine Tochter an der Hochzeit vom Samstag selbst zum Altar führen. Doch nun ist alles wieder anders.
Thomas Markle Meghan Markle
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Ein Bild aus unbeschwerten Tagen: Thomas Markle mit seiner seiner Tochter Meghan.

Eine solche Aufregung wünscht sich kein Hochzeitspaar vier Tage vor dem schönsten Tag! Doch ausgerechnet Prinz Harry, 33, und seine Verlobte Meghan Markle, 36, müssen nun ein grosses Chaos bewältigen. Denn Meghans Vater Thomas Markle, 73, wird seine Tochter am Samstag nicht wie geplant zum Altar führen.

Die Gründe dafür sind im Moment unklar. Am Montag erzählte Vater Markle dem US-Newsportal TMZ, dass er einige Tage zuvor einen Herzinfarkt erlitten habe und ins Spital eingeliefert werden musste. Dieses habe er aber kurz darauf auf eigene Verantwortung wieder verlassen. Eine Theorie, die von der britischen Boulevardzeitung «Daily Mail» umgehend bestritten wurde: Detailliert listet die Zeitung anhand von Paparazzi-Bildern auf, wann Thomas Markle wo welche Art von Fast Food kaufte - während er angeblich im Spital lag. Darunter zwei Happy Meals und einen Schokolade-Milkshake von McDonald's und frittiertes Poulet bei KFC.

Thomas Markle sr
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Meghans Vater Thomas Markle holt sich Mitte Mai in einem KFC-Fastfood-Restaurant in Kalifornien etwas zu essen, bevor er wieder nach Mexico fährt, wo er wohnt.

Wahrscheinlicher ist, dass Meghans Vater wegen dem Skandal um gestellte Paparazzi-Bilder auf eine Teilnahme an der royalen Hochzeit verzichtet. Wie «Mail on Sunday» berichtete, hat Thomas Markle mit einem britischen Paparazzi-Fotografen zusammengearbeitet, um Bilder von sich aufzunehmen - und dafür bis zu 100 000 Dollar kassiert. Und sich gleichzeitig darüber beklagt, dass ihm Paparazzis nachstellen würden. Die Situation ist für das Königshaus umso unangenehmer, als dieses eindringlich dazu aufgerufen hatte, die Privatsphäre von Thomas Markle zu respektieren.

Das britische Königshaus hat seit dem Tod von Lady Diana, †36, ein äusserst belastetes Verhältnis zu Paparazzis. Diese hatten in der Todesnacht das Fahrzeug von Diana in Paris 1997 verfolgt und damit den tödlichen Unfall provoziert. Prinz William, 35, beschrieb in einer letztes Jahr ausgestrahlten Dokumentation, wie sehr seine Mama von Paparazzi missbraucht wurde«Ich glaube, es ist nicht angebracht, wenn man als Prinzessin von Wales und als Mutter von 30 Typen auf Motorrädern verfolgt wird. Von Typen, die einem den Weg versperren, die einen anspucken, nur um eine Reaktion zu erzielen. Um eine Frau in der Öffentlichkeit zum Weinen zu bringen, nur um ein Foto zu bekommen.» Er erinnere sich schweren Herzens daran, wie oft seine Mutter deswegen weinen musste.

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Das Königshaus selbst liess in einem Statement verlauten, es handle sich um eine sehr persönliche Angelegenheit für Miss Markle wenige Tage vor ihrer Hochzeit: «Sie und Prinz Harry bitten um Verständnis und einen respektvollen Umgang gegenüber Herrn Markle, in dieser schwierigen Situation.»

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