Til Schweiger «Meine Pullis wasche ich selbst»

Der deutsche Schauspieler ist das neue Aushängeschild des Schweizer Kleiderkonzerns Charles Vögele. Dass er sich in Sachen Klamotten nichts vorschreiben lässt, was seine Traumfrau trägt und wie er Weihnachten verbringt, erzählt er im Gespräch mit SI online.
Til Schweiger entpuppt sich an der Medienkoferenz als Modekenner: «Ein weisses T-Shirt ist nicht gleich ein weisses T-Shirt: Es gibt nichts schlimmeres als breite Ärmel mit Falten. Schnitt und Stoff sind das wichtigste bei einem schlichten Shirt.»
© David Biedert / tilllate.com Til Schweiger entpuppt sich an der Medienkoferenz als Modekenner: «Ein weisses T-Shirt ist nicht gleich ein weisses T-Shirt: Es gibt nichts schlimmeres als breite Ärmel mit Falten. Schnitt und Stoff sind das wichtigste bei einem schlichten Shirt.»

Nicht nur bei Filmen scheint Schauspieler Til Schweiger, 46, genau zu wissen, was er will. An der Pressekonferenz von Charles Vögele wurde er als neues Aushängeschild des Schweizer Modekonzerns vorgestellt. Ab September 2011 ist seine Herrenkollektion «Biaggini Violett» in den Läden verfügbar. Alles Stücke, die er selbst tragen würde, sagt Schweiger. 40 Casual-Teile umfasst seine Kollektion, darunter Jacken, Jeans, Pullis und T-Shirts. «Die Ideen schöpfe ich aus meiner unendlichen Kreativität», scherzt er, fügt dann allerdings an: «Männer sollten dunkle, erdige Farben tragen, das wird man auch bei meinen Klamotten sehen.»

Schweiger selbst bezeichnet sich als modeinteressiert, «aber kein Fashion-Victim», wie er gegenüber SI online sagt: «Morgens greife ich in den Schrank und schaue, was rauskommt.» Meistens sei er damit zufrieden, doch vor allem vor Partys «merke ich jeweils, dass ich wieder shoppen gehen muss: Dann ist teilweise einfach alles scheisse!»

Trotz einer beachtlichen Schauspielkarriere freut sich der Star beim Einkaufen besonders darüber, wenn er ein Schnäppchen ergattert. Und auch die Wäsche macht er selbst: «Dreimal wöchentlich hilft mir eine Frau beim Haushalt, wäscht all meine Kleider, ausser meine Pullover, die mache ich selbst, sonst sind sie nachher viel zu klein», meint Schweiger lachend.

Die Frau an seiner Seite mag er am liebsten in Wolle und ungeschminkt: «Es gibt nichts schöneres als eine Frau in einem dicken Strickpulli», schwärmt er und beschreibt seinen Geschmack: «Klamotten sollten schlicht sein. Der 30er-Jahre-Look aus meinen Filmen ‹Keinohrhasen› oder ‹Zweiohrkücken› gefällt mir besonders gut.»

Nach seinem ersten Treffen mit dem Designerteam von Vögele am Montagnachmittag gönnt sich Schweiger erstmal gemütliche Tage mit der Familie. Weihnachten verbringt er mit seinen Liebsten in Deutschland. «Es ist das wichtigste Fest überhaupt für mich: Bis im Alter von 34 feierte ich immer mit meinen Eltern.» 

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