Der norwegische Hof ist empört Mette-Marit wirbt unfreiwillig für Diätpillen

Darüber ist der norwegische Hof gar nicht erfreut: Eine Firma wirbt auf Facebook mit dem Gesicht von Kronprinzessin Mette-Marit für ein Schlankheitsmittel. Sie ist nicht die erste Prinzessin, die für solche Aktionen missbraucht wird.
Mette-Marit von Norwegen
© getty

Keine Freude: Ein Bild von Mette-Marit wurde für Werbezwecke missbraucht.

Was für eine miese Masche! Um ihr Produkt besser zu verkaufen, benutzte eine Firma für eine Facebook-Aktion Bilder von Mette-Marit, 44. Darauf lächelt die norwegische Kronprinzessin adrett und wirbt - unfreiwillig - für Schlankheitspillen.

Doch damit noch nicht genug der Frechheit! Beim «Vorher-Nachher-Vergleich» greifen die Verantwortlichen noch tiefer in die Trickkiste. Auf dem Vorher-Bild sei die Frau von Prinz Haakon, 44, schwanger gewesen, schreibt das norwegische Newsportal dagbladet.no. Auf dem Nachher-Foto posiert Mette-Marit in einem Bikini. Offensichtlich war sie zu diesem Zeitpunkt nicht schwanger. Kein Wunder, dass sie darauf schlanker aussieht.

Der Hof verurteilt die Aktion scharf 

Auf Facebook wurden die Bilder mittlerweile gelöscht. Der norwegische Königshof reagierte schnell und bemüht sich nun um die vollständige Entfernung der Anzeigen aus dem Netz. Marianne Hagen, Kommunikationschefin am Osloer Hof, verurteilte die Aktion scharf: «Es ist verwerflich, Menschen auf diese Art zu missbrauchen. Und ausserdem noch die Menschen zu betrügen, die diese Anzeige sehen.»

Mette-Marit ist nicht das einzige Opfer

Es ist nicht das erste Mal, dass die norwegische Kronprinzessin für dubiose Werbezwecke missbraucht wurde. Und sie ist bei weitem nicht die Einzige! Auch Dänemarks Kronprinzessin Mary, 45, warb schon unfreiwillig für Schlankheitspillen.

Und auch in Schweden kämpft man gegen das Übel der Fake-Werbung mit Royals. 23 Kilos in weniger als sechs Wochen soll Prinzessin Madeleine, 35, mit einem Diätmittel abgenommen haben. Der Hof stellte damals klar, dass jeder Missbrauch ihrer Person angezeigt und rechtlich verfolgt werde.

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