Michael Schumacher Ehefrau Corinna versucht stark zu sein

Am Freitag, 3. Januar, ist Michael Schumachers 45. Geburtstag. Doch ans Feiern ist nicht zu denken - der Rennfahrer liegt weiterhin im Koma. Ehefrau Corinna Schumacher steht ihm bei und bedankt sich noch einmal für die grosse Anteilnahme.
Corinna steht Michael Schumacher zur Seite
© Getty Images

«Corinna geht es natürlich absolut nicht gut», sagt die Managerin Sabine Kehm über die Ehefrau des verunglückten Formel-1-Stars.

Seit 23 Jahren ist sie die Frau an der Seite von Michael Schumacher. Und Corinna ist in den letzten Tagen nicht von seinem Krankenbett gewichen. «Corinna geht es natürlich absolut nicht gut. Aber sie versucht, für Michael stark zu sein, ihm Rückhalt zu geben, und keine negativen Gedanken an ihn heranzulassen», beschreibt Michaels Managerin Sabine Kehm laut Vip.de die Situation. RTL-Reporterin Michaela Johannsen, die den Kampf der Familie seit Tagen in Grenoble beobachtet, sagt: «Wir haben die Information, dass Corinna und die Kinder in der Klinik übernachten. Und dass tatsächlich Tag und Nacht immer jemand von der Familie bei Michael ist, weil man einfach nicht weiss, in welcher Situation er vielleicht doch etwas mitbekommt. Man versucht wirklich, mit der Anwesenheit, ihn vielleicht aus dem Koma zu holen.»

Familie Schumacher weiss: Michael ist zäh. Das schreibt sie auch auf der offiziellen Website des Rennfahrers, der am 3. Januar 2014 45 Jahre alt wird: «Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich den Menschen aus der ganzen Welt danken, die uns nach Michaels Ski-Unfall ihre Sympathie geschenkt und uns ihre besten Genesungswünsche geschickt haben. Das ist für uns eine tolle Unterstützung. Wir wissen alle, Michael ist ein Kämpfer und wird nicht aufgeben.»

Inzwischen gibts auch Neuigkeiten zu den Umständen des Unglücks:  So soll Schumacher kurz vor dem Unfall einem Mädchen geholfen haben, wie «Bild» schreibt. Der Sportler habe auf eine Gruppe mitfahrender Kinder aufgepasst, als plötzlich die Tochter eines Freundes gestürzt sei. Er habe der Kleinen wieder auf die Beine geholfen und sei danach in den Tiefschnee gefahren - ausserhalb des präparierten Bereiches. Ob dieser Vorfall der Auslöser für seine Fahrt abseits der Piste war, ist aber nicht klar.

«Er ist dann über einen Felsbrocken gefahren, den er übersehen hatte, und hat dadurch die Kontrolle verloren. Dass er dann mit dem Kopf auf einen weiteren Felsen stürzte, ist grosses, grosses Pech. Er war nicht allzu schnell. Es war ein normales Kurvenmanöver», führte seine Sprecherin Sabine Kehm aus.

Ein Tag nach dem verheerenden Unfall hat der französischen Sender «Bfmtv» ein Video veröffentlicht, das nun seit Stunden wie ein Lauffeuer die Runde macht. Es soll die Bergung des 45-Jährigen zeigen. Ein Mann namens Jerome Delmau hat gefilmt, wie der Rettungshelikopter mit Michael Schumacher davonfliegt.

Über seinen Gesundheitszustand gibt es seit Mittwoch keine neuen Informationen. Offenbar ist der Formel-1-Pilot weiterhin stabil - das bedeutet aber auch, dass die Lage noch immer kritisch ist. «Die Verletzungen sind einfach sehr, sehr gross», erklärte Sabine Kehm am ersten Tag des neuen Jahres vor dem Universitätsspital in Greoble. Es könne keine Zukunftsprognose abgegeben werden. Michael Schumacher wird weiterhin im künstlichen Koma gehalten.

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