Melanie Müller erhebt Vorwürfe nach Wendler-Unfall «Die haben uns nicht nach unserem Gewicht gefragt»

Schockmoment für Michael Wendler & Co.: Bei einer Prüfung fürs Sommer-Dschungelcamp verletzt sich der Sänger schwer. Nun meldet sich Mitkandidatin Melanie Müller zu Wort - und beschuldigt die Stunt-Firma.
Melanie Müller (Facebook) Vorwürfe Stuntfirma Unfall Wendler
© Dukas

Melanie Müller kritisiert die Stunt-Firma, die für die Prüfung im Sommer-Dschungelcamp verantwortlich war, scharf.

Er wollte den Zuschauern beweisen, dass er keine Memme ist. Doch das ging total daneben. Bei den Dreharbeiten zum Sommer-Dschungelcamp «Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein» musste sich Michael Wendler, 43, an einem Seil befestigt, in die Tiefe sausen lassen. Bevor er zum Stunt ansetzte, scherzte der Schlagersänger noch: «Hoffentlich ist das Seil nicht zu lang.» War es aber: Wendler stürzte in die Tiefe, musste den Aufprall auf den Boden mit seinen Händen abfangen. Die Folge: Kahnbeinbruch und Bänderriss an der rechten Hand, Sehnenriss in der linken Hand und ein Bluterguss auf der Stirn. Der Sänger musste fünf Stunden notoperiert werden.

Nun erhebt Mitkandidatin Melanie Müller schwere Vorwürfe gegen die Stunt-Firma. Eigentlich hätte die Dschungelkönigin 2014 vor Wendler die Prüfung absolvieren müssen - doch der Sänger gab sich ritterlich und sprang zuerst. «Die haben uns nicht nach unserem Gewicht gefragt. Das kommt mir komisch vor. Ich weiss ja, dass die Firma jahrelange Erfahrung mit solchen Stunts hat, aber das ist seltsam», sagt sie zum «Express».

Die Kritik will die Firma nicht auf sich sitzen lassen. Gegenüber der «Bild» erklärt ein Sprecher: «Die Gewichte wussten wir von der Produktion im Vorfeld.» Dass ein Kandidat fit für seine Aufgabe sei, kläre die Produktion ab. Klingt ganz so, als wolle die Stunt-Firma RTL die Schuld in die Schuhe schieben. Denn der Sprecher fügt an: «Welche Personen etwas machen, erfahren wir teilweise erst vor Ort.»

Wendler selbst, wolle rechtlich gegen die Firma vorgehen, sagt ein Freund gegenüber dem «Express». «Er will sich wehren und fordert Schadenersatz.» Nicht von RTL oder ITV - aber von der Stunt-Firma.»

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