Promi-Dinner Mittermeier: «Ich überfalle nachts einen Dönerstand»

Michael Mittermeier, 44, gilt als Rockstar unter den deutschen Comedians. Über die Geburt seiner ersten Tochter veröffentlichte er das Buch «Achtung Baby!» Seit Herbst 2010 steht er mit dem dazugehörigen Kabaret-Programm auf der Bühne. Im Promi-Dinner verrät Mittermeier, warum er nachts einen Dönerstand überfallen will.

Michael Mittermeier, wie verwöhnen Sie sich kulinarisch?
Morgens trinke ich meist nur Kaffee und das Mittagessen verschmilzt mit dem Frühstück: 1 Pfund Leberkäs, Brezen und ein halbes Glas süssen Hausmacher-Senf von «Händlmaier» (ganz wichtig die Mengenangaben!). Abends gönne ich mir gerne eine Pizza mit scharfer Salami, Pilzen, Pepperoni und Sardellen. Wenn ich das überlebt habe, dann kann es schon mal sein, dass ich nachts noch einen Dönerstand überfalle.

Was kochen Sie für ihre Gäste?

Nichts, weil ich habe Angst, meine Gäste, die auch meine Freunde sind, zu verlieren. Darum kocht meine Frau und ich bin ihr Assi. Was bei meinen Gästen letztes Mal sehr gut ankam, war das bestellte Dinner beim Inder. Als Vorspeise gabs Joghurt mit Gurken und Knoblauch, als Hauptspeise Murgh Peshwari. Und wenn ich kochen könnte, würde ich zum Dessert eine Créme brûlée kreieren.

Wo essen Sie am liebsten?
Meine Leibspeise in der Schweiz ist das Beef Tartar. In Deutschland ist diese Spezialität nicht sehr populär. Trotz meiner Zombie-Phobie, an der ich seit meiner Jugend leide, ist rohes Fleisch eines meiner All Time Favorites. Und in Zürich liebe ich das Tartar im Restaurant Kaufleuten. Anschliessend gönne ich mir – meiner Figur zuliebe –  gerne den warmen Schoggi-Kuchen.

Und was ist Ihr Lieblingsgetränk?
Im Sommer mag ich Campari-Orange. Cola light bestelle ich, wenn ich mal was Süsses zu trinken brauche. Aber mein absolutes Lieblingsgetränk ist ein guter alter Single Malt Whiskey. Je nach Stimmung geniesse ich: «Ardbeg Supernova», «Bruichladdich 15 Years» oder «Glen Grant 170 Anniversary». Eigentlich sind das ja keine Getränke, sondern Geschenke an den Körper.
 

Autor: Eugen Baumgartner
ww-magazin.ch

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