Gisele Bündchen Model fordert: Mütter an die Brust

Das frischgebackene Mami Gisele Bündchen ist hin und weg von ihrem Sohn Benjamin – und vom Stillen. Darum verlangt die Brasilierin ein weltweit gültiges Gesetz.
«Es sollte ein weltweites Gesetz geben, nachdem Mütter ihre Babys sechs Monate stillen müssen», meinte Topmodel Gisele Bündchen unlängst.
© Dukas «Es sollte ein weltweites Gesetz geben, nachdem Mütter ihre Babys sechs Monate stillen müssen», meinte Topmodel Gisele Bündchen unlängst.

Sie ist Model, Mama und Möchtegern-Politikerin: Gisele Bündchens, 30, ihres Zeichens eines der bestbezahlten Laufsteg-Schönheiten überhaupt, verlangt von allen frischgebackenen Müttern dieser Welt eines – ihre Babys zu stillen.

Nachdem die Brasilanerin am 8. Dezember 2009 Söhnchen Benjamin gebar, gab sie ihm die Brust. Mit grosser Freude. In einem Interview mit dem Magazin «Harpers Bazaar» erklärt sie: «Ich glaube, dass Stillen mir wirklich geholfen hat, meine Figur zu halten. Einige Leute in den Staaten denken, sie müssten ihren Kindern nicht die Brust geben, und ich denke: ‹Willst du deinem Kind wirklich chemisches Essen zuführen, wenn es so klein ist?›» Darum bringt Gisele einen Vorschlag ins Gespräch: «Meiner Meinung nach sollte es ein weltweites Gesetz geben, das festlegt, dass Mütter ihre Kinder für ein halbes Jahr stillen müssen.»

Ihre Idee verbreitete sich wie ein Lauffeuer, wurde Gesprächsthema auf unzähligen Blogs und Medienseiten. Mit dieser Reaktion hat die Schöne wohl nicht gerechnet. Auf ihrer Webseite korrigiert sie sich: «Ich wollte nicht über andere urteilen. Seitdem ich selbst Mutter bin, bin ich die ganze Zeit auf der Suche nach Antworten auf die Frage, was das Beste für mein Kind ist.»

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