Pirelli-Kalender 2011 Models, wie Karl Lagerfeld sie schuf

Er ist wieder da, der legendäre und unverkäufliche Pirelli-Kalender. Für die Ausgabe 2011 drückte Mode-Zar Karl Lagerfeld auf den Auslöser. Einen Vorgeschmack gefällig?

Letztes Jahr ging's in den Dschungel Brasiliens. Für die 2011-Ausgabe des legendären Pirelli-Kalenders hingegen führte die Reise «nur» nach Paris. Genauer ins Studio des Mode-Zaren Karl Lagerfeld, 77. Er lichtete die eigens von ihm ausgewählten Models dafür ab. «Ich wollte Personen, die bei mir keinerlei Befangenheit empfinden», so der Deutsche in einem Interview. Ausserdem habe er nur jene genommen, die sich freiwillig nackt zeigen wollen. «Ich lehne es ab, jemanden gegen seinen Willen auszuziehen. Und es sind keine minderjährigen Models dabei!»

Seine Models schickte Lagerfeld zurück in die Antike, liess sie in griechische Gottheiten verwandeln. Bewusst – um sich von seinen Vorgängern abzugrenzen – hielt der Designer die Bilder in Schwarz-Weiss. «Es verleiht der Nacktheit eine besondere Note.» Zudem sehe auch er alles im Leben in Schwarz und Weiss.

So exklusiv die Bilder, so exklusiv der Kalender als Ganzes. Bereits zum 38. Mal wurde am Dienstag das Objekt der Begierde in Moskau mit viel Brimborium vorgestellt. Er erscheint in limitierter Stückzahl - 6000 sollen jedes Jahr im Umlauf sein - und ist unverkäuflich. Nur Freunde und auserlesene Kunden des italienischen Reifenherstellers kommen in den Genuss des Kalenders. In unserer Bildergalerie können Sie trotzdem etwas Pirelli-Luft schnuppern. 

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