MTV Europe Music Awards Miley Cyrus zündet sich eine Tüte an

Kein Skandal ohne Miley Cyrus! Das einstige Teenie-Sternchen sorgte mit einer Joint-Pause für den Aufreger an den MTV Europe Music Awards in Amsterdam. Wer sonst noch versuchte, Aufsehen zu erregen und wer zu den Gewinnern und Verlierern des Abends gehörte - SI online verräts.
MTV Europe Music Awards 2013 Miley Cyrus Joint
© Reuters

Stoned in Amsterdam: Miley Cyrus steckte sich bei den MTV Europe Music Awards auf der Bühne einen Joint an.

Hauptsache auffallen, lautet ihre Devise. Und Miley Cyrus, 20, ists nach dem heiss diskutierten Twerking-Auftritt an den MTV Video Music Awards auch an den diesjährigen MTV Europe Music Awards gelungen. Erst marschierte sie halbnackt und mit Konterfeis der ermordeten Rapper Tupac und The Notorious B.I.G. auf ihrem Stofffetzen über den Roten Teppich. Dann liess sie sich von einer Kleinwüchsigen den Hintern versohlen. Und am Ende setzte sie noch einen oben drauf: Als sie den Preis für ihr Nackedei-Video «Wrecking Ball» entgegennahm, zündete sie sich zur Feier des Tages einen Joint auf der Bühne in Amsterdam an. Auf den einstigen Disney-Star und heutige Skandalnudel ist eben Verlass!

Da konnten die restlichen Stars eigentlich nur noch verlieren. Katy Perrys, 29, Versuch, als schwebende Glitzerkugel für Gesprächsstoff zu sorgen, scheiterte. Immerhin wurde die US-Popsängerin zur besten Künstlerin ausgezeichnet. Ihr männliches Pendant ist Justin Bieber, 19, - er darf sich zum vierten Mal in Folge bester Künstler nennen. Der Teenie-Star war nicht vor Ort, bedankte sich jedoch per Videobotschaft bei seinen Fans.

Unbestrittener Gewinner des Abends war hingegen ein anderer: Rapper Eminem, 41. Er durfte den Sonderpreis «Global Icon Award» entgegennehmen und wurde ausserdem zum besten Hip-Hop-Künstler des Jahres gekürt. Er hat inzwischen 13 Awards zu Hause stehen - so viele wie kein anderer in der 20-jährigen Geschichte der EMAs. Das Nachsehen hatte Justin Timberlake, 32. Obwohl er gleich für fünf Awards nominiert war, ging er am Ende leer aus.

Der Preis für den besten World Wide Act ging an die chinesische Sängerin Chris Lee. Für die Schweiz war Bastian Baker, 22, angetreten. Der Lausanner hatte es am Ende aber nicht unter die Nominierten geschafft.

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