Karl Moik Der «Musikantenstadl»-Vater kämpft um sein Leben

Um die Gesundheit von Karl Moik steht es nicht gut: Nach einem Herzinfarkt im März liegt der frühere «Musikantenstadl»-Moderator noch immer im Spital. Sein Zustand sei kritisch, auch wenn er nach dem künstlichen Koma wieder bei Bewusstsein ist.
Musikantenstadl-Erfinder Karl Moik liegt nach Herzinfarkt im Spital
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Seine Fans sind besorgt: TV-Star Karl Moik liegt seit Anfang März nach einem Herzinfarkt im Spital.

Ganze acht Wochen soll Karl Moik auf der Intensivstation verbracht haben. Das, nachdem der 75-jährige ARD-Moderator nach einem Karnevalsumzug mit stechenden Schmerzen in der Brust zusammengebrochen ist. Die Diagnose lautete: schwerer Herzinfarkt! Ein Schock - ganz besonders für seine langjährige Ehefrau Edith. «Als mir die Ärzte sagten, mein Mann habe gerade mal zehn Prozent Überlebenschancen, ist in mir eine Welt zusammengebrochen. Ich habe den Herrgott angefleht, mir nicht meinen lieben Karl zu nehmen», erinnert sich die 70-Jährige in der «Bild»-Zeitung an den folgenschweren Tag des 3. März.

Doch das bleibt nicht der einzige Schreck nach dem Vorfall in Köln. Weil sich in der Lunge des einstigen «Musikantenstadl»-Moderators Wasser gebildet hatte, mussten die Ärzte einen Luftröhrenschnitt vornehmen. «Es folgten für mich Wochen von Verzweiflung, Hoffen und Bangen. Am 18. April, dem Tag unserer goldenen Hochzeit, habe ich ein Gläschen Sekt getrunken. Ich habe meinem Karl für 50 gemeinsame Jahre von Herzen gedankt. Ich weiss, dass meine Gedanken ihn erreicht haben», erzählt Edith über die Zeit, als ihr Gatte ins künstliche Koma versetzt wurde. 

Mittlerweile ist der TV-Star zwar wieder bei Bewusstsein, doch sein Zustand sei nach wie vor «sehr ernst». Während am kommenden Freitag sein Nachfolger Andy Borg mit der volkstümlichen Unterhaltungssendung im Westschweizerischen Freiburg für Stimmung sorgen wird, kämpfen Ärzte in einer Spezialklinik in Österreich um einen stabileren Zustand bei Karl Moik. Erst dann kann der prominente Patient in ein Reha-Zentrum verlegt werden. 

Moik, der bis 1999 zusammen mit Sepp Trütsch den «Grand Prix der Volksmusik» und bis 2005 den «Musikantenstadl» moderierte, hat im Jahr 2004 bereits eine Operation am Herzen überstanden. Damals seien dem Österreicher gemäss «Bild» drei Bypässe gelegt worden.

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