Kristen Stewart Nach Affären-Skandal: Ist ihre Karriere ruiniert?

Freund weg, Jobs weg, guter Ruf weg: Grösser könnte der Schaden kaum sein, den Kristen Stewart mit ihrem Seitensprung angerichtet hat. Nun müsse sie umso mehr ihr Schauspiel-Talent unter Beweis stellen, sagt eine PR-Fachfrau.

So schnell kann sich das Ansehen eines Menschen ändern! Noch vor einem Jahr galt Kristen Stewart, 22, als die beliebteste Jungschauspielerin Hollywoods und war aufgrund ihrer Rolle in der «Twilight»-Rolle Idol für viele Teenager. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet, ihre Fans sind sauer. Stinksauer. Nach Kristens öffentlicher Beichte, ihren Freund und «Twilight»-Kollegen Robert Pattinson, 26, betrogen zu haben, machen sie ihrem Ärger auf Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook Luft - «Schneeflittchen» ist da noch eine harmlose Beleidigung.

Der Imageschaden bei Kristens Fans sei «riesig», sagt PR-Fachfrau Andrea Vogel von der Agentur «Vogelperspektiven» gegenüber SI online. Fügt aber an: «In Anbetracht dessen, dass ihre Fangemeinde vor allem aus Teenie-Mädchen rund um die ‹Twilight›-Hysterie besteht», sei das aber nicht sehr gravierend. Zumal sich Kristen zurzeit sowieso an einem Scheideweg befinde: Schafft sie den Sprung als ernstzunehmende Schauspielerin oder bleibt sie Teenie-Idol?

Mit ihrer aktuellen Rollenauswahl versucht sie wohl ersteres anzupeilen. Nur scheinen sich nun Agenten und Regisseure nach dem Skandal von ihr abzuwenden: Laut «Gossip Cop» soll sie für die Hauptrolle im Actionfilm «Cali» durch Amber Heard ersetzt werden. Und die «Snow White and the Huntsman»-Fortsetzung wird gemäss «Hollywood Reporter» ebenfalls ohne sie stattfinden. «Damit konkretisiert sich der Imageschaden», weiss Andrea Vogel. Für grosse Blockbuster-Streifen wie «Snow White and the Huntsman» werde es künftig wohl schwierig. «Sie wird sich wohl für kleinere Filme entscheiden müssen. Wenn sie als Schauspielerin wirklich etwas taugt, wird sie über diesen Umweg ihren Weg machen.» Und vielleicht ergibt sich dereinst wieder eine grosse Möglichkeit für sie - schliesslich lieben die Amerikaner grosse Comeback-Storys von gefallenen Stars.

Bleibt die Frage, was in unmittelbarer Zukunft förderlich ist. Ob sich Kristen jetzt zurückziehen oder besser in die Offensive gehen soll. Die öffentliche Beichte hat sie bereits hinter sich gebracht. «Und das reicht auch», findet Andrea Vogel. «Man soll nicht zu heuchlerisch oder bigott sein.» Sich im Schneckenhaus zurückzuziehen sei die falsche Strategie, am besten gehe sie nun ihren normalen Weg weiter.

Das öffentliche Zusammentreffen mit ihrem Ex-Freund versucht sie dann aber doch zu vermeiden: Ihren Job bei den «MTV Video Music Awards» in drei Wochen in Los Angeles lässt sie sausen, wie die britische Zeitung «Daily Mirror» am Freitag publik macht. Den Anlass hätte sie mit Robert moderieren sollen.

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