Seal Nach Trennung: «Wir gaben unser Bestes»

Erstmals seit dem Liebes-Aus mit Heidi meldet sich Seal zu Wort: In einem Interview spricht er über die Ehe und die bevorstehende Scheidung.

Acht Jahre lang waren sie unzertrennlich. Nachdem am Wochenende Gerüchte aufkamen, die Ehe von Seal, 48, und Heidi Klum, 38, stehe kurz vor dem aus, verkündeten sie am Montag, 23. Januar, offiziell die Trennung. Nur einen Tag später spricht der Sänger in der «The Ellen DeGeneres Show» über das Ehe-Aus.

Nicht nur die Öffentlichkeit sei überrascht worden, auch die beiden Stars seien geschockt gewesen, als sie sich das Scheitern ihrer Ehe eingestehen mussten, sagt Seal im Interview. «Für uns waren ‹bis dass der Tod uns scheidet› nicht bloss Worte. Wir haben unser Bestes gegeben.» Seal glaubt, dass er und Heidi dies in ihrem Statement klar gemacht hätten. Über die gemeinsamen Jahre sagt der Sänger: «Sie hat mir vier wunderschöne Kinder geschenkt. Und für mich ist sie immer noch die wunderbarste Frau der Welt.» Ihre Priorität sei es, zivilisiert miteinander umzugehen und die Trennung mit Würde abzuwickeln. «Wir lieben uns noch immer», meint Seal weiter. Zu sagen sie würden nicht leiden, wäre eine Lüge. Sie empfänden grossen Respekt für einander - und diesen wollen sich die beiden auch bewahren.

Auf Ellens Frage wieso er seinen Ehering trotz der Trennung trage, antwortet Seal: «Das ist der Beweis dafür, was ich für diese Frau empfinde. Wir hatten acht wunderbare Jahre zusammen.» Nur weil sie sich getrennt hätten, heisse das nicht, dass sie nicht mehr miteinander verbunden wären. «Durch unsere Kinder und auch durch die überaus grosse Bewunderung, den Respekt und die Liebe füreinander, werden unsere Leben verknüpft bleiben. Vielleicht werden «wir die Ringe für den Rest unseres Lebens tragen». Traurig fügt der Sänger an: «Im Moment fühlt es sich tröstlich an, den Ring am Finger zu spüren.» Deshalb habe er nicht die Absicht, den Beweis für seine Ehe abzulegen.

In einem weiteren Interview mit Tavis Smiley erklärt Seal: «In so einer Situation muss man höflich bleiben. Man muss verstehen, das wir nicht die einzigen Menschen auf diesem Planeten sind, die das durchmachen.» Es sei leider ein Kapitel seines Lebens, so der Musiker. Folgt jetzt der Rosenkrieg? «Es geht nicht darum, dass man das nicht auch so machen will, wir sind einfach nicht solche Menschen und das waren wir auch nie», antwortet Seal auf die Frage wie er denn seine Würde während der Trennung wahren will.

Was mit ihren drei gemeinsamen Kinder, Henry, 6, Johan, 5, und Lou, 2, und Heidis Tochter, Leni, 7, die Seal adoptierte, nach der Scheidung passiert, ist noch nicht geklärt.

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