David Pfeffer Nach «X Factor»-Sieg: «Ich stehe bei Null»

Am Dienstag vor einer Woche wurde er zum «X Factor»-Gewinner gekürt, seit Freitag steht sein Album im Handel: David Pfeffer lebt endlich den Traum, den er schon so lange hatte. Im Gespräch mit SI online spricht er über die Arbeit an seinem Debütwerk. Und offenbart Selbstzweifel.

In nächster Zeit wird er nicht mehr auf Verbrecherjagd sein: Polizist David Pfeffer, 29, entschied am Dienstagabend, 6. Dezember, das «X Factor»-Finale 2011 für sich. Und wie: «Sergeant Pepper», wie er in der Vox-Castingshow genannt wurde, liess seine beiden Mitkonkurrenten mit eindrucksvollen 60,5 Prozent der Zuschauerstimmen hinter sich. «Ich bin aber immer noch auch Polizist», betont der Frauenschwarm im Interview mit SI online. «Nur werde ich vorerst nicht mehr im Einsatz stehen, ich bin beurlaubt. Dafür kann ich nun meiner anderen Leidenschaft, dem Singen, nachgehen. Das ist ganz toll!»

Bereits Ende Oktober ist sein erstes Album «I Mind» in Zusammenarbeit mit Musiker Christian Neander (ehemaliges Mitglied der Gruppe Selig) und Sänger David Jürgens entstanden. Er habe dabei grosses Mitspracherecht genossen, betont Pfeffer. «Aufgedrückt hat man mir gar nichts, ich durfte die Songs mit auswählen», erklärt er. «Mir gefällt das Resultat: Es kommt viel David Pfeffer durch. Nun hoffe ich, dass es auch bei den Leuten ankommt.»

Der Start ins Musikbusiness ist ihm schon einmal geglückt. Seine Debütsingle «I'm Here» platzierte sich direkt auf Platz 10 in den deutschen Single-Charts. Und seit Freitag ist auch sein Album auf dem Markt. Die Produzenten haben offenbar ihre Strategie geändert: Das erste Album der Vorjahressiegerin Edita Abdieski erschien erst Monate nach ihrer Single - es floppte, die Bernerin ist inzwischen wie viele andere Castingshow-Kandidaten wieder in der Versenkung verschwunden.

Bei David Pfeffer soll nun alles anders werden - ein grosser Druck, der auf dem Duisburger lastet. «Ich weiss nicht, ob mir das gelingen wird», gesteht er. Und fügt an: «Der Sieg bei ‹X Factor› garantiert mir noch keine Karriere. Ich stehe bei Null.» Er versuche, nun entspannt zu bleiben. Seine Taktik dafür: sich erst gar keine Ziele setzen. «Ich weiss ja noch nicht einmal, wie meine Woche endet. Ich mach jetzt einfach mal. Schritt für Schritt.»

Alles zur diesjährigen «X Factor»-Staffel finden Sie im Dossier von SI online.

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